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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Rhododendron, Lorbeer-, Orangen- und Myrthenbäume und andere Pflanzen, diewenig Wärme nothwendig haben, in folchen Wintergärten untergebracht; nicht feitenwerden fie unmittelbar in den Erdboden verpflanzt, was für ihr Gedeihen fehrgünftig ift. Solche Häufer find ftets froftfrei zu halten; doch ift eine weiter gehendeErwärmung als bis zu 4 Grad R. nicht erforderlich.

Wintergärten dienen nicht feiten, wie das Gefellfchaftszimmer eines Wohn-haufes, zu Gefellfchaftszwecken und heifsen dann wohl auch »Salon-Wintergärten«.Ein folcher geftattet verhältnifsmäfsig nur geringe Abwechfelung, kann aber elegantereingerichtet werden. Auch hier mufs, ähnlich wie dies im vorhergehenden Artikelgefagt wurde, für die Ermöglichung höherer Wärmegrade und für künftliche Be-leuchtung Sorge getragen werden.

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Fig. 530 485 ) zeigt das Innere einer einfchlägigen franzöfifchen und Fig. 315 ±86)einer englifchen Anlage. Eine der gröfsten und fchönften Ausführungen diefer Artift das prächtige Pflanzenhaus, welches der König von Belgien in Laeken bei Brüffel1880 von Balat erbauen liefs; die umftehende Tafel zeigt eine Anficht 487 ) undFig. 532 488) den Grundrifs diefes Bauwerkes.

Daffelbe dient für die Abhaltung von Hoffeftlichkeiten; die Mittelkuppel ruht auf 36 dorifchenGranitfaulen und hat einen Durchmeffer von 39. Der Mittelbau, welcher die bellen, hochftämmigeiiPalmen aufnimmt, wird von einem ringförmigen, mit gekrümmtem Pultdach verfehenen Gewächshaus von

4S5 ) Facf.-Repr. nach: Nouv. annales de la coiifl. 1874, Pi. 2930.

4s t\) Facf.-Repr. nach: Btälder, Bd. 39, S. 486.

4ST ) Unter Benutzung einer Abbildung in: Deutfche Gärtnerzeitg. ij

4SS ) Facf.-Repr. nach: Zeitfchr. f. P.auw. 1887, Bl. 15.