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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Die Frage, ob die anzuordnenden Fenfterflächen in gekrümmter oder in ebenerForm auszuführen feien, ift nur durch die betreffenden klimatifchen Verhältniffe zuentfcheiden. In kälteren Klimaten (Norddeutfchland etc.) wird man die wenigerfchönen ebenen Fenfterflächen wählen muffen, damit man in den kalten Winter-nächten durch Auflegen von Läden oder Anordnung von Doppelfenftern die Pflanzenfchützen kann. Ift ein folcher Schutz in Folge milderen Klimas (Süddeutfchland,Frankreich, Italien etc.) nicht nothwendig, fo kann man gekrümmte Glasflächen,Kuppelbauten etc. zur Anwendung bringen.

Fig. 511 bis 514.

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Von einer Villa zu Paris 479 ).Arch.: Pigny.

In verhältnifsmäfsig nicht zu häufigen Fällen hat man das Pflanzenhaus mitin das Wohngebäude einbezogen. Man hat z. B. den im oberften Gefchofs an derGiebelfeite deffelben gelegenen Raum als Wintergarten ausgebildet oder doch eindafelbft befindliches Eckzimmer als folchen geftaltet. Immerhin find die baulichenBedingungen felbft eines derartigen kleinen Pflanzenhaufes fo verfchieden von den-jenigen der Wohnräume, dafs die in Rede flehende Anordnung nur feiten, höchftensals fog. Blumenzimmer, zur Ausführung kommen wird.

*79) Facf.-Repr. nach: Daly, C. V architecture privie au X/X»»e ßecle. Paris. Section 2, PI. 6.