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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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35Q.Farnhäufer.

Gebäude hat 18200 Mark gekoftet, wovon 4600 Mark auf die Eifen-Conftruction und 4600 Mark auf dieHeizungseinrichtungen entfallen.

Eine weitere Eigenart von Pflanzenhäufern bilden die bereits erwähnten Farn-häufer. Sie erhalten meift eine centrale Grundrifsanlage, und ihre Höhe ift fehrverfchieden, je nachdem man darin blofs niedrige Farne unterbringen oder auchFarnbäume aufteilen will.

Fig. 509 u. 510 478 ) zeigen das Farnhaus im botanifchen Garten zu Leyden.

Fig. 509.

Querfchnitt.1 /250 »• Gr.

Fig. 510

Grundrifs.Eingang ljm n Gr

Farnhaus im botanifchen Garten zu Leyden 478 ).

Daffelbe befteht aus einem Mittel- und einem denfelben umfchliefsenden Ringbau; der erftere iflachteckig und höher geführt, als der letztere; er ift von maffiven, mit Tuffftein bekleideten Wänden um-geben und mit Glas eingedeckt; darin find die Farne untergebracht. Auch der Ringbau ift pultdachartigmit Glas eingedeckt; er ift aus Pitch-pine-Wo\z hergeftellt und dient als Treibhaus für verfchiedene Pflanzen.Zwei niedrige Anbauten enthalten die Eingänge.

c) Schmuck- und Prunkhäufer.

Die Aufgabe, ein dem Schmucke dienendes Pflanzenhaus zu entwerfen undauszuführen, bietet fich dem Architekten am häufigften in dem Falle, wenn mitVerbindung einem Wohngebäude ein fog. Wintergarten, wohl auch Pflanzen-Salon genannt, ver-

mit , ° ö ö ' ö '

Wohngebäuden, künden werden foll.

35i-Pflanzenhäufer

478 ) Facf.-Repr. nach: Zeitfchr. f. Bauw. 1887, Bl. 15.