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Fig. 463
Qucrfchnitt.
Fig. 464.
Fig. 465.
334-
Beifpiel
IX.
F, F, F. Bibliothek.
G. Bibliothekar.
H. Gemälde-Sammlung.J. Wohnung des Stadt-Secretärs.
A. A. Statuen von Ber-it ardin de St.-Pierrevon Caßmir Dein-vignc.
B. Sculpturen-Sammlung.
C. NaturgefchichtlicheSammlung.
D. Confervator.
E. Wohnung des Stadt-
Secretärs - Obergefchofs.
V; '.; '/lOOO n « Gr.
^^^^^^^^^^^«r Arch.: Briinet-Debaaies.
Erdgefchofs.
Mufeen und Bibliothek zu Hävre 456 ).
5,8 m breiten Säle F der Bibliothek, welche von der Haupttreppe aus unmittelbar zugänglich und mit denoberen Bücher-Galerien durch die in die Mitte der Langfeiten gelegte Dienfltreppe in Verbindung gebracht find.Die Einrichtung diefes Gefchoffes, fo wie des Erdgefchoffes ift aus den Grundriffen zu erfehen. An den hinterenSeiten find zu beiden Seiten des Treppenhaufes Anbauten für die Zimmer D des Confervators, G desBibliothekars und der Wohnung E und y des Stadtfecretärs gemacht, welche von Nachbargrundftückenbegrenzt find. Auf den drei übrigen Seiten fleht das Gebäude ganz frei. Daffelbe ift in den Formen derfranzöfifchen Renaiffance durchgebildet und in Häuflein, Backftein, Holz und Eifen ausgeführt. Vor derHauptfront, an der Einfriedigung des Vorhofes, flehen die Bronze-Standbilder A, A von Bemardin de Saint-Pierre und von Ca/imir Delavigne, welche zu Hävre geboren find. Mit der Ausführung diefer Bildwerkewar David d'Angers betraut. Die Baukoflen betrugen, einfchl. der Bildhauerarbeit und der Heizungs-anlagen, rund 464000 Mark (=580000 Francs).
Mufeum und Bibliothek der Stadt Grenoble find eines der bemerkenswertheftenBeifpiele eines mit Bibliothek vereinigten Mufeums. Daffelbe ift nach dem Entwürfeund unter der Leitung Queßefs 1864— jo erbaut und 1872 dem Befuch des Publicumseröffnet worden (Fig. 466 bis 468 457 ).
Wegen der BefchafTenheit des über alten Feftungsgräben und -Wällen aufgefüllten Baugrundes mufftenfämmtliche Mauern des Gebäudes auf Pfahlroft gegründet werden. Der 84,73 m lange und 47,26 m breiteBauplatz bildet ein von drei Strafsen und einem freien Platze begrenztes, fchiefwinkeliges Parallelogramm.Die Hauptfront liegt an der gegen den Platz gerichteten Schmalfeite. Da für Mufeum und Bibliothekziemlich gleiche räumliche Anforderungen zu erfüllen waren und auch hinfichtlich ihrer Bedeutung kein
302, 303
457 ) Nach: Questel, Ch. Muße et Bibliotheque d Grenoble. Encyclopidie d'arch. 1875, S. 9 u. PI. 175, 169—170,