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unmittelbar 7.11 erreichen, fo dafs das wünfchenswerthe vollftändige Schliefsen des Mufeums aufserhalb derBefuchsftunden zuläffig ift. Die nothwendigen Nebenräume, eine Werkftätte für Ausbefferungen, ein Lager-und Packraum, ein Aufzug, die vorher erwähnte Pförtnerwohnung und die Nebentreppe find in ausreichenderWeife und an geeigneter Stelle angeordnet.
Fig. 461.
Obergefchofs.Fig. 462.
Mufeum
der Stadt Metz •Arch. : Becker.
Die architektonifche Gestaltung derneuen Theile war im Inneren, wie imAeufseren in hohem Mafse durch die Archi-tektur der vorhandenen Bauten bedingt.Dem gemäfs ift die Formbildung desAeufseren in Uebereinttimmung mit derjenigen des vorhandenen Bibliothekgebäudesin ziemlich ttrenger Renaiffance durchge-bildet. Die Wirkung des neuen Flügels iftdurch beträchtliches Zurückfetzen deffelbenhinter die Bauflucht der etwas engen Strafseerhöht worden.
Auch für das Innere war durchden unmittelbaren Anfchlufs der Eintritts-halle und der diefe umgebenden Säle anden alten Mufeumsflügel eine weit gehendeUebertragung der Architektur deffelben inden Neubau geboten. Die Deckenbildungift anders geftaltet, in fo fern ihre Her-ftellungsweife in Stampfbeton zwifchenEifenträgern, die auf gröfseren Kaften-trägern ruhen, geplant ift. Einzelne Räume,wie das Treppenhaus, find reicher durch-gebildet.
Das Mufeum und die Biblio-thek zu Hävre find in einem Ge-bäude vereinigt (Fig. 463 bis465 * 56 ), welches die Stadt vonFortune Brunet-Debaaies 1845 er-richten liefs.
Das Bauwerk fleht auf dem PlatzeFratlfois J. und ift in rechteckiger Grund-form mit dreireihiger Anlage der in zweiGefchoffen vertheilten Räume geplant. Voneinem Vorhof aus führt eine Freitreppezur Eingangshalle, welche mit der hinterderfelben angeordneten Sculpturen-Galerie />'einen grofsen dreifchiffigen Raum bildet.Derfelbe nimmt die ganze Länge desHanfes ein und ift mit den zu beiden Seitenangeordneten Galerien C, C, den natur-gefchichtlichen Sammlungen, durch weiteOeffmmgen verbunden. Diefe, fo wie dieBogen tier Eingangshalle und des in dieHauptaxe gelegten Treppenhaufes fuhren derSculpturen-Galerie mittelbares Licht zu. Ueberdiefein (j,c m hohen Erdgefchofs erftreckt fich
das 6,3 m hohe Obergefchofs. Daffelbe enthält den mit Deckenlicht erhellten, 18,0 m langen, 12,8 m breitenund 10,3 m hohen Gemäldefaal ff, fo wie die auf allen vier Seiten deffelben angeordneten, 28,8 m langen und
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Beifpiel
VIII.
*56) Facf.-Repr. nach: Gourlier ,France etc. Paris 1845—50. l'd. III, S. 1
Biet, GrillonI "• PI- 353, 357
X: Takdieu. Clwix (Vidifices public*, projetes et conflruits .