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Beifpiel
VI.
Der rechte Flügel des Ge-bäudes wird mit Feuerluftheizungerwärmt. Die übrigen Sammlungs-räume können durch die darin auf-geftellten Reguliröfen nach Bedarfgeheizt werden. Der Macerirungs-raum allein ift mit Vorkehrungen zukünftlicher Lüftung verfehen.
Die Baukoflen betrugen, ausfehl.des Aufwandes für innere Einrichtung,344000 Mark (= 430000 Francs);hiervon entfallen 435,2 Mark(= 544 Francs) auf 1 Q 111 bebauterGrundfläche und 26,4 Mark(=33 Francs) auf 1 cbm umbautenRaumes.
Das NaturhiftorifcheHofmufeum zu Wien ftimmtin feiner Gefammtanlage undErfcheinung, gleich wie in
feinen Abmeffungen,
völlig
mit dem ihm gegenüberflehenden KunfthiftorifchenHofmufeum überein. DerBau wurde nach den Plänenund unter der Leitungv. Hafenaiiers 1872 be-gonnen, 1881 äufserlich und1889 auch innerlich voll-endet 427 ).
Das Gebäude des Naturhifto-rifchen Hofmufeums ift in derGrundform eines länglichen Recht-eckes mit zwei Binnenhöfen, flarkvorfpringenden Mittel- und Eck-bauten an den Langfeiten geplant.Die 169,10 m lange Hauptfront liegtgegen den Maria-Therefien-Platz zu.Der 70,io m breite Mittelbau ift biszur Attika 31,60 m und bis zur Spitzeder Kuppel 64,50 m hoch. An derFront der Ringftrafse beträgt dieHöhe vom Boden bis zur Oberkantedes Hauptgefimfes 27,20 m -
Das Gebäude befteht ausSockelgefchofs, Erdgefchofs, I. undII. Obergefchofs. Die Frage der Be-leuchtung der grofsen Säle wurdenach langen Verhandlungen dadurchentfehieden, dafs weder Deckenlichtnoch hohes Seitenlicht, fondern ge-
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* 27 ) Nach: Hauer, F. v. Allgemeiner Führer durch das k. k. naturhiftorifche Hofmufeum. Wien 1889.428 ) Nach dem von Herrn Oberbaurath Freiherrn v. Hafenaner freundlichft zur Verfügung geftellten Plan.
S. 6—28.