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erhellt ift. In den beiden Flügeln ift aufser den Macerirungsräumen, Arbeitsfälen, Lagerräumen undHeizkammern die Wohnung des Präparators untergebracht. Der charakteriftifche Grundzug der baulichenAnlage tritt in der gleichartigen Anordnung des Erdgefchoffes und der beiden Obergefchoffe deutlich hervor.Der ftark vorfpringende Mittelbau zeigt im Erdgefchofs, das im Hohlen 6,00 m hoch ift, den Haupteingang;darüber erftreckt fich ein Saal für die grofsen Säugethiere, der die Höhe des I. und II. Obergefchoffes(6,00 m , bezw. 4,oo m im Hohlen hoch) für fich in Anfpruch nimmt, während im rückliegenden Theile desMittelbaues die Haupttreppe Platz findet. Die zurückfpringenden Seitenflügel enthalten die Sammlungs-räume, die von beiden Langfeiten unmittelbares, reichliches Licht erhalten.
Fig. 431-
Fig. 432.
Querfchnitt durch den Mittelbau.
Querfchnitt durch die Seitenbauten.
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Fig. 433-
Fi g- 434-
Er dgefchofs.
I. Obergefchofs.
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Naturhiftorifches Mufeum zu Bern 426 ).Arch.: Jahn.
Die Säle find durch vier Pfeiler in drei Schiffe derart getheilt, dafs die Sammlungsfchränke in denSeitenfchiffen fenkrecht, in dem Mittelfchiff parallel zu den Aufsenwänden geftellt werden konnten. An dieSammlungsräume der Rücklage fchliefsen fich feitlich vorfpringende Eckbauten von ähnlicher Einrichtungan. Im Erdgefchofs find die mineralogifchen und paläontologifch-geognoftifchen, im I. Obergefchofs diezoologifchen Sammlungen und die fchweizerifche Fauna, im hinteren Flügel des IL Obergefchoffes die ento-mologifchen Sammlungen untergebracht. Im rechten Flügel deffelben Stockwerkes wurden ftatt der Samm-lungsräume 6 Studirzimmer für die Confervatoren eingerichtet.
Die Architektur ift in den Formen der italienifchen Renaiffance durchgebildet und durchweg inHäuflein ausgeführt. Die Fagade bringt den Mittelbau zu wirkfamer Geltung und kennzeichnet auch diein diefem Theile beftehende Vereinigung des I. und IL Obergefchoffes.