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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Schutzes gegen Staub, gegen unmittelbares Sonnenlicht und die Hände des Publicums.Die Aufftellung in Schränken der gewöhnlichen Art ift unzureichend und die An-fertigung folcher von den nöthigen Abmeffungen, welche einigermafsen flaubficherfind, verurfacht technifche Schwierigkeiten, die noch nicht überwunden find.

Die gröfsten Schwierigkeiten aber bietet die Beleuchtungsfrage. Stellt manSchränke von gröfserer Tiefe fenkrecht zur Fenfterfeite, fo bekommt man grofseSchlagfchatten, welche Vieles undeutlich machen und die Spiegelung der Glasfeheibenfehr hervortreten laffen. Bei zweifeitiger Beleuchtung wird das Uebel noch ärger,weil fie Blendung des Auges durch unmittelbares Licht zur Folge hat. Die Auf-

Beleuchtung.

flg. 407.

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Hochlicht-Erhellung für naturwiffenfchaftliche Sammlungen 402 ).

Heilung gegenüber der Fenfterfeite und parallel zu diefer ift noch ungünftiger, weilhier der Befchauer zwifchen Lichtquelle und Object zu flehen kommt und letzteresaufserdem noch durch eine ftark fpiegelnde Scheibe verdeckt ift. Eine höhere Lageder Lichtöffnungen hebt diefe Nachtheile nicht ganz auf und hat bei oben bedecktenSchränken eine flarke Verdunkelung ihres Inhaltes zur Folge, während bei obenverglasten Schränken Hörende Reflexe auftreten. Auch ganz frei flehende Glas-fchränke in Deckenlichtfälen, wie folche neuerdings vielfach angewendet werden,leiflen nicht das, was man fich von ihnen verfprochen hat. Das von allen Seitenhereinfallende Licht blendet mehr, als es beleuchtet, und Einzelheiten werden o-anzunkenntlich.

4U2 ) Nach dem von Herrn Architekten Opfermann in Mainz herrührenden Wettbewerb-Entwurf für den Neubau desGrofsh. Mufeums in Darmftadt.