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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Rampenanlage und vorgelegte Freitreppe führen, ausgezeichnet (Fig. 394). Durch das Säulenportal betritt mandie Eingangshalle, gelangt von hier mittels eines kurzen Treppenlaufes bis zur Höhe des Hauptgefchoffes, zu-nächft in einen 3»5 m breiten, parallel zur Haupt-

front angeordneten Flurgang, fodann in einenVorfaal von 12 m im Geviert und von hier ausin den grofsen, mit (das überdeckten Lichthof(Fig. 395). Man ifl nun in dem um einige Stufenvertieften Hauptraum des Mufeums, der 80,10 mlang, 21,50" tief, bis zum Ilauptgefims 14,sr, n > undbis zum Scheitel der (dasdecke 22,20 m hoch undvon zweigefchoffigen, überwölbten Umgängen ein-gefchloffen ift. Er bildet mit dem Vorfaal, denTreppen, den Lichthöfen, Nebenräumen und Flurenden inneren Kern des (iebäudes, um den fich anallen vier Seiten die äufseren Räume des Mufeumsanreihen, nämlich nach Oden, Süden und Wettenim Erdgefchofs und 1. Obergefchofs die Samm-lungsfäle, welche unter einander, fo wie mit demgrofsen Lichthof verbunden und durch eine zweiteHaupttreppe in der Mitte der Südfeite in nahenZufammenhang gebracht find , während nachNorden im Erdgefchofs und Zwifchengefchofs, das(ich über einem Theil dcffelben crflreckt, Ver-waltungsräume, Bibliothek und Lefefaal, im I. undII. Obergefchofs Lehrer-Ateliers und Tages-Claffender Unterrichtsanftalt gelegen find. An den übrigenFronten des IL Obergefchoffes liegen die Räumeiür Abendunterricht, und über der füdlichen Haupt-treppe ift ein Hörfaal fiiv 260 Perfonen angeordnet.Den Zugang vermittelt ein breiter Corridor, derlieh oberhalb der Pfeilerumgänge um die innereGlasdecke des grofsen Lichthofes zieht, fehr guterhellt ift und für Aufteilungen von Schüler-arbeiten, für Sammlungen u. f. w. benutzt werdenkann. Gleichem Zwecke dient der Umgang umdie innere Glasdecke des vorderen Deckenlichtfaales zwifchen den Treppen. Zur Unterrichts-anftalt gehören ferner die im Sockelgefchofs unter-gebrachten 6 Modellir-Claffen iür Tages und Abend-unterricht, eine Thonkammer, ein Atelier und2 Cifelir-Werkftätten, fo wie 3 Säle für die Samm-lung von Gypsabgüffen, aufserdem in den oberenOefchoffen Sit/ungsfaal, Atelier und Geschäfts-zimmer des Directors, Lehrerzimmer, Schülerzimmer und Nebenräumlichkeiten. Das Sockel-gefchofs enthält, aufser den fchon genanntenRäumen, melirere Heamtenwohnungen, die Ileiz-kammern der Dampf- und Luftheizung, eine Re-llauration, Wafch- und Ledürfnifsräume für dasPublicum, fo w i e Magazine und andere Neben-räume. Eine 4, 25 na breite Durchfahrt, welchefür das Einbringen von Materialien und für denVerkehr mit den Wirthfchaftsräumen beftimmt ift,durchfehneidet das Sockelgefchofs in der Axe vonOft nach Weil.

Kennzeichnend für die im Vorftehendm

Fig. 393.

Kunftgewerbe-Mufeum zu JJerlin 379 ).Arch. : Gropius &? Sclinrirdsn.