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Fig. 336.
'^Kupfer Declikappe
iValzblei.
fcnojBomi
Vom
Zoologifchen Mufeum
zu Berlin 313 ).
»/ 4 n. Gr.
derart fchräg eingelegt, dafs an letzterem das Schweifswaffer in den dadurch gefchaffenen Zwifchenräumennach den unteren Längsrinnen abläuft.
Ganz ähnlicher Art ift die von Tiede im Zoologifchen Mufeum zu Berlin getroffene Anordnung derDeckenverglafung (Fig. 336 313 ). Die Glastafeln ruhen mittels Unterlagen von Walzblei auf rinnenförmigenSproffen von E-Eifen. Die im Grundrifs angegebenen fchrägen Glasflreifen find 20 bis 30 mm breit,9 bis 12 mm dick und haben die für den Wafferablauf genügende Entfernung vom oberen Rande derunteren Glastafeln. Die Glasflreifen werden anftatt mit Kitt mit Wafferglas befeftigt, wenn man, wie beiGemälde-Galerien, ganz durchfichtige Glasflächen haben will.
Bei allfälligem Bruch der Rohglastafeln könnten die Scheiben des Saaldecken-fenfters zertrümmert und die herabfallenden Stücke den Befuchern der Sammlungengefährlich werden. Zur Verhütung deffen dienen Drahtgitter von 25 bis 50 mmMafchenweite, die in Rahmen aus 10 m ™ ftarkem Rundeifen gefpannt und dicht unterdie Rohglastafeln gelegt werden.
Zur Reinigung der Dachverglafung dienen meid Laufftege, die am unterenRande des Daches, bei Zinkdächern über den Sätteln angebracht find. Diefe, fowie andere zu gleichem Zweck getroffenen Vorkehrungen unterfcheiden fich durchnichts von denjenigen, die bei Glasdächern überhaupt gemacht zu werden pflegen.Näheres hierüber ift in den unten angegebenen Quellen zu finden 314 ).
Der Rahmen der Deckenöffnung ift entweder durch eine vom Dachwerk un-abhängige Conftruction gebildet, die zugleich die Sproffen der Glasdecke trägt wie
313) Aus ebendaf., S. 54.
314) Siehe: Landsberg,diefes »Handbuches«.
O., S. 129, 130 — und: Theil III, Band 2, Heft 5 (Abth. III ,
235-Glasdecken.
Abfchn. 1, F, Kap. 39)