259
Fig. 328.
Schnitt durch die Räume des füdlichen Flügelstinum zu Dresden 303 ).1/150 "• Gr -
weil hier die Einheitlichkeit der Beleuchtung eine Grundbedingung für die ruhigeBetrachtung der Bilder ift. Man mufs alfo darauf bedacht fein, die Beleuchtung
derart zu vertheilen und anzuordnen, dafsFlg * 329< das Licht möglichft zerftreut und gleich-
artig werde. Eine weitere Bedingung iftdie, dafs die Luft der Räume durch dieBeleuchtung wenig erhitzt und nicht ver-unreinigt werde.
Hierzu geeignete Beleuchtungskörperhat die Entwickelung der Gasinduftriemit den fog. Regenerativ-Brennern vonSiemens u. A. gefchaffen, die aus derfelbenMenge Leuchtgas weit mehr Licht wiefrüher, dennoch aber weit weniger Wärmeentwickeln und die Ableitung der Ver-brennungsgafe aus dem beleuchteten Räumeermöglichen.
In viel höherem Mafse noch erfülltjene Anforderung das elektrifche Licht, dasnur einen Bruchtheil der durch Gasbeleuch-tung entwickelten Wärme und keinerleiVerbrennungsproducte erzeugt. Aber auch
233.
ElektrifcheBeleuchtung.
Beleuchtungsanlage in den Gemäldefälen desSouth-Kenfington-Mufeums zu London.