Druckschrift 
Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
Seite
253
Einzelbild herunterladen
 

253

darfteilenden Lothe im Grundrifs und bei der Conftruction der Hellenlinien im Aufrifs in Fig. 321 ganzeben fo verfahren, wie vorhin in Fig. 320.

In beiden Figuren find diejenigen Theile der Wand, auf welche keine unmittel-baren Lichtftrahlen treffen können, fchräg fchraffirt angegeben. In Fig. 321 finddie Linien gleicher Helle über die (punktirt gezeichnete) Brechungslinie der Wandfortgefetzt, obgleich von dort aus eigentlich das entfprechende Stück von Fig. 320anzufügen wäre.

Aus der vergleichenden Betrachtung von Fig. 320 u. 321 unter einander undmit Fig. 292 u. 293 (S. 230) geht Folgendes hervor:

Fig. 321.

Linien gleicher Helle auf der Wand B in Fig. 319. — '/js n. Gr.Längeneinheit der Archimedifchen Spirale 320mm.

a) Die zur Fenfterwand fchräg geftellte Seitenwand hat gröfsere Helligkeit,als die fenkrecht zu erfterer gerichtete.

ß) Sowohl bei fchräger, als bei fenkrechter Richtung der Bilderwand zurFenfterwand wird von dem am hellften beleuchteten Theile der Wand ein grofsesStück für die Oeifnung der von einem Cabinet zum anderen führenden Verbindungs-thür beanfprucht, wenn diefe nächft dem Fenfterpfeiler angebracht ift.

7) Die Bilderwände der Seitenlicht-Cabinete haben viel geringere Helligkeiten,als die Deckenlichtfäle. Der dem hellften Punkte der Wand zukommende Grad derErhellung beträgt z. B. im Cabinet des Alten Mufeums zu Berlin nach Fig. 321 nurungefähr 0,oe, im Deckenlichtfaal dafelbft nach Fig. 293 (S. 230) dagegen 0,175,alfo beinahe das 3-fache. Die betreffenden Lichtöffnungen (zugleich die Grund-flächen der Lichtftrahlen-Pyramiden) verhalten fich hierbei, wie G,s : 57,3.