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209.Laternen.
Ein älterer Deckenlicht-faal derfelben Art, welcher vonDehn-Rothfelfcr als muftergiltigbezeichnet wird 278 ), ift derHauptraum der Gemälde-Galeriedes Confuls Notebohm zu Ant-werpen (Fig. 300). Die Ilöhcn-verhältniffe, fo wie Dach- undDeckenlicht diefes Saales tollenfo giinftig bemeffen fein, dafsauch die Betrachtung der klein-ften Cabinetsflücke auf das hefteermöglicht ift. Die Lichtöffnungentfpricht hier der halben Breitedes Saales und ift in Form einesWalmdaches mit ftarken Scheibenvon matt gcfchliffenem Glafe,ftets nur eine Seheibe in derHöhe durchgehend, eingedeckt.Der ganze Dachausfehnitt, wel-chen die punktirten Linien be-grenzen, ift mit Doppelglas,4 Scheiben auf die Höhe jederDachfeite, eingedeckt. In denFutterflächen der Lichtöffnunglind Lüftungsklappen angeordnet.Um das bei Sonnenfchein blen-dende Licht zu mildern, ift einefinnreiche, leicht zu handhabendeZugvorrichtung mit durchfehei-nendera Stoff angebracht.
Eine andere Ein-richtung für Deckenlichtunterfcheidet fich von denfoeben befchriebenen An-lagen hauptfächlich da-durch, dafs Decken- undDachausfehnitt zu einerOefifnung zufammenge-zpgen find und die meiftin Eorm eines offenenSpiegelgewölbes herge-ftellte Decke des Saalesbeinahe bis unter die Dach-deckung heraufgeführt ift,Auf der oberen Mün-dung des hierbei entfliehen-den, mehr oder weniger
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'"'•') Siehe: Zeitfchr. f. Bauw.1879, S. 23.
"•) N.ich: Building news,
Bd. 52, S. 636.