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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Fig. 299.

1/ 16 „ n. Gr.

Querfchnitteines Saalesder Gemälde-Galeriezu Cafiel.

Fig. 300.

richtung diefer Räume in folcher Weife zu treffen, dafs die Behangfläche in ihrerganzen Ausdehnung vom Himmelslicht erhellt werde.

Um diefer Forderung voll zu genügen, will Tiede das Dachfenfter fo grofsbemeffen haben, dafs nach Fig. 299 die durch die Oberkanten c, c' der Bilderflächeund durch die gegenüber liegenden Aufsenkanten d\ d des Deckenfenfters gelegtenEbenen den Ausfchnitt des Dachwerkes, fomit auch die Grenzen ee' des Dachlichtes

bezeichnen ä 7 2 ). Dchn-Rothfelfer befchränkt den Aus-fchnitt nach den Linien bd', //d 2ri ) und Magnusnach den Linien ad', a'd , die er von denMitten a, a' der Behangflächen 27d ) ausgehen läfft.Dachausfchnitt und Dachverglafung werden,bei Einhaltung der genannten Forderung, um fokleiner, je niedriger der Dachraum ift, d. h. jemehr Decken- und Dachöffnung einander genähertwerden. Dies ift auf verfchiedene Weife zu er-reichen verflicht worden.

Oft wird die Anordnung ähnlich, wie inFig. 299 u. 300 getroffen. Hierbei ift das An-bringen doppelter Verglafung, d. h. befondererFenfter für Decken- und Dachöffnung, unentbehrlich.

Als Beifpiel ift der grofse mittlere Deckenlichtfaal dermehr erwähnten, in den fiebenziger Jahren erbauten Gemälde-Galerie zu Cafiel genommen, bei der diefe Art der Anordnungin fehr zweckmäfsiger Weife durchgeführt wurde.

Querfchnitt der Gemälde-Galerie desConfuls Notebohm zu Antwerpen.

^T*) Siehe: Deutfehes Bauhandbuch. Band II, Theil 2. Berlin 18318) Siehe: Zeilfchr. f. Bauw. 1879, S. 15.ä'4) Siehe: Zeitfchr. f. Bauw. 1864, S. 217.

S. 550.