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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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Öffnung auch in abfolute Mafse überfetzt, indem er die Saalbreite zu 11 ra fqe; f,-,\

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nahm, hiernach das Deckenlicht 3,67 m weit machte und es in der Höhe von 7 m

(= -= ll>»j über dem Fufsboden anordnete. Er hat fodann aus der in Fig. 284

verdeutlichten Conftruction gefchloffen, dafs die gröfste Helligkeit in der Entfernungvon ungefähr 5,34 m (17 Fufs) von der Decke vorhanden fei, weil in diefem Punkte f>die Lichtftrahlenbündel den gröfsten Winkel aß bilden. Letzterer nimmt aller-dings nach oben und unten mehr und mehr ab; dagegen nimmt der Einfallswinkel a,bezw. ß der Lichtftrahlen mit der Bilderfläche nach oben zu, und mit dem Sinusdeffelben wächst bekanntlich, unter fonft gleichen Umftänden, auch die HelligkeitDafs von diefem letzteren Factor, aufser anderen Einflüffen, die Helligkeitirgend eines Punktes der Bilderfläche wefentlich mit abhängt, ift Magnus nicht ent-gangen; denn er gründet hierauf einen Theil feiner Betrachtungen 247 ) und bemerktfodann ausdrücklich, dafs in Folge der unter gröfserem Winkel einfallenden oberenLichtftrahlen der Gröfstwerth der Helligkeit in Wirklichkeit eigentlich höher liege,

Fig. 285.

'/l50 n. Gr.

Querfchnitt

eines

Deckenlichtfaales

nach Titde.

als in dem angegebenen Punkte p in 5,34 « Abftand von der Decker diefen Factor bei der mitgetheilten Anleitung nicht »«w k~«.

e. Dennoch hatweiter berückfichtigt.

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er diefen Factor bei der mitgeuiemcn muui.uu g mw« w»,n.ei uu uuKiicnugt.

Ein anderes Verfahren wendete Tüde 2i8 ) bei Herftellung des erften, imAlten Mufeum zu Berlin 186971 eingerichteten Deckenlichtfaales an, und aufGrund der hieraus gewonnenen günftigen Ergebniffe wurde in der Folge für diemeiften übrigen Säle diefer Gemälde-Sammlung Deckenlicht angeordnet und 1876-84von Merzenich durchgeführt. Wäre hierbei die Magnus'fche Regel benutzt worden,Co würden Gröfse und Höhenlage der Lichtöffnungen diefer Säle, bei den gegebenenAbmeffungen und der Bauart derfelben, zu gering ausgefallen fein; die Erhellungwäre ungenügend geworden.

Die Breite des 7»^'fchen Saales in Fig. 285 beträgt 9,i m (29 Fufs preufs.),die Länge 10 «m (53 Fufs). Die Behangfläche beginnt 0,» 5 "> (3 Fufs) über demKufsboden und endigt 4,7» (15 Fufs) höher 24 «)- Auf ihrer Mitte c ift eine Senk-

»>) Siehe ebendaf, S. s°5 (unter 1), rem« S. .08.2*8) Siehe- Zeitfchr. f. Bauw. 1871, S. 185; >886, S. 165.

MO Bei den in derselben Gebäude fpStcr eingenchteten Decken ,chdalen hegt d,e untere Grenze der Behangfläche1-0, «her den Fufsboden, die obere Grenze 5, bis ... hoher, alfo *, U bis 6,«« über denselben.

Handbuch der Architektur, IV. 6, d.

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