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getheilt ifl und für Zwecke der Kunflfchule dient. Darüber erftreckt Geh das an der füdlichen Strafsenfront zweigefchofflg erfcheinende Gebäude, welches im Erdgefchofs und Obergefchofs die in Fie- 2/^2 SS angegebenen Räume des Kunftmufeums birgt. U "
ifl y. ß
Fig. 254.
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?ig- 255.
Obergefchofs. Erdgefchofs.
Kunftmufeum zu Bern 221 ).Arch. : SieUler.
1:1000
-K+4-
H-
Fig. 256
Erdgefchofs. Obergefchofs.
Galerie- und Mufeumsgebäudezu Aberdeen 222 ).Arch.: Matthews & Mackenzie.
F. Obergefchofs.
Mufeum zu Schwerin 223 ).
^lOOO n - Gr.Arch. : Willcbrand.
BeifpielIX.
x8 5 .
Beifpiel
X.
Das Galerie- und Mufeumsgebäude zu Aberdeen (Fig. 256 u. 257 222) wurde1884 von Matthews & Mackenzie erbaut.
Der grofse, 19,8 X 17,1 - meffende Mittelfaal des Mufeums nimmt die ganze Höhe des Erd undObergefchoffes ein. Eine in der Höhe des letzteren angeordnete Galerie flellt die Verbindung mit dTreppenhaus und den Gemäldefälen her, die an der Vorderfeite und den beiden Nebenfeiten des Ober'gefchoffes liegen und gleich dem Mittelfaal mit Deckenlicht erhellt find. Die Räume des Erdgefchoffes
haben Seitenlicht. Die kahlen hohen Aufsen-Fig. 258. Fig. 259. wände darüber wirken unfehon.
Eine unfymmetrifche doppel-reihige Grundrifsanordnung zeigt dasvon Willebrand erbaute, 1882 er-öffnete Grofsherzogliche Mufeum zuSchwerin (Fig. 258 u. 259223).
Das Gebäude, für welches die vorhan-denen Fundamente eines begonnenen Palaftesnach Thunlichkeit benutzt werden mufften, iflin den Formen der hellenifchen Baukunfldurchgebildet. Daffelbe liegt in der Nähe desHoftheaters und ifl möglichfl feuerficher aus-geführt. Das Mufeum, deffen Grundrifsein-theilung in Fig. 258 u. 259 dargeflellt ifl,enthält im Erdgefchofs die Alterthümer-Samm-Erdgefchofs. L Obergefchofs. l ung , die p l a flif c hen Kunflwerke, kleine
Sculpturen, Vafen, das Münz-Cabinet und dieKupferflich-Sammlung, im Obergefchofs dieGemälde-Galerie, Incunabeln, Copirräume undDirectorzimmer.
Der Grundrifs des Mufeums kann in der einfachen Form eines Rechteckes mit *86.
-----facher Reihe von Räumen geftaltet werden, wenn aufser der nöthigen Gebäude- Dreireihi ^ e
tiefe allerfeits freier Lichteinfall vorhanden ift. Anderenfalls würde im Erdo- e fchofs An ° rdnung 'der Raum unter der Mittelreihe mangelhaft erhellt fein.
drei
222) Nach: Building news, Bd. 45, S. 446.
223) Nach: Deutfche Bauz. 1880, S. 405.Handbuch der Architektur. IV. 6, d.
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