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Die Formen find einfach,
die meiden Gegenstände fich hiervon am heften abhebengefällig abgerundet, ohne fcharfe Kanten und Ecken.
In vielen Mufeen, namentlich in Gemälde- und Sculptur-Galerien, mufs denBefuchern Gelegenheit zum Ausruhen geboten fein. Dies gefchieht durch gröfsereRuhebänke in den Sälen, durch leicht bewegliche Sitze in kleineren Räumen.
Von fonftigen befonderen Gegenftänden der Einrichtung und Ausrüftung derverfchiedenen Arten von Mufeen wird in den nachfolgenden Kapiteln die Rede fein.
Die architektonifche Geftaltung und Formgebung der Mufeen foll der Schätze,die fie bergen, würdig, grofs erdacht und fchön durchgeführt fein.
Man verlangt
lusgeftaltung
und
Schmuck.
Fig. 246.
Galerie der Candelaber im Vati
...).
mit Recht, dafs fich die Eigenart des Bauwerkes in feiner Erfcheinung auspräge.Zur Kennzeichnung derfelben im Aeufseren geben Hauptportal, hervorragende undkrönende Bautheile, Giebel und deren plaftifcher, mufivifcher und überhaupt farbigerSchmuck, Veranlaffung.
Flurhallen, Höfe und Treppenhäufer follen in Uebereinftimmung mit der äufserenArchitektur geftaltet und nach Früherem bis auf einen gewiffen Grad zur Aufftelluno-von Sammlungsgegenftänden mitbenutzt werden, damit man fchon in diefen Vor-
205) Facf.-Repr. nach: Letarouilly, a. a. O. (PL 23).