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licher Meister ähnlicher Richtung schliesst sich ihnen Fr.Dinger in Düsseldorf an.
Ein jüngerer Künstler, C. P. Forberg in Düsseldorf, istgleichfalls zu erwähnen. Ein grösseres Blatt von ihm nacheinem Genrebilde von Benjamin Vautier, „fruchtlose Straf-predigt", ist gut gezeichnet aber ohne Farbe, und bei ge-schickter Behandlung doch nicht ohne einige Härte.
J. L. Raab in München hat in einigen Blättern zuKaulbach's Goethe-Gallerie, wenn man die Art und Weiseder Originale berücksichtigt, Vortreffliches geleistet, wenigergelungen ist ein Stich desselben Künstlers nach Vautier'sfeinem Bilde „das Verhör beim Schullehrer", bei dem esan strengerer Durchbildung fehlt. Fleissiger ausgeführt, aberin der Gesammtwirkung weniger erfreulich ist Christ. Prei-sel's in München Blatt nach dem Bilde von v. Enhuber„unterbrochenes Kartenspiel". Zu loben ist, besonders mitRücksicht auf das Original, welches ungemeine und sehrundankbare Schwierigkeiten bietet, der Stich von Fr. Zimmer-mann in München nach der „Mittagsruhe in der Aernte"von Schütz, ebenso mehrere Blätter von A. Schultheiss nachverschiedenen Meistern; doch erheben sich die meisten die-ser letztgenannten Arbeiten nicht viel über die mittlereHöhe der üblichen Kunstvereins- und Prämienblätter.
G. Seidel in Berlin hat ein Bild von A. v. Klöber„A m ° r un d Psyche" mit sehr lobenswerther Sorgfalt undFeinheit wiedergegeben und mit vielleicht schönerer Farbe,als das Original sie hat, jedoch mit einer etwas ängstlichenund spitzen Behandlung; recht schön ist ein Portrait nachSchrader von demselben Stecher. G. Planer in Dresdenhat sich mit anerkennenswerthem Muthe an Rembrandt'swundersamem Bilde in der Dresdener Gallerie, das unterdem Namen „Rembrandt und seine Frau" bekannt ist, ver-sucht, und mit grossem Fleisse und vieler Mühe gearbeitet,aber man sieht, diese Mühe und eine gewisse Aengstlich-keit der Behandlung widerspricht gerade der freien Genia-lität, womit das Bild gemalt ist. Bei einer Zeichnung des-