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desselben Künstlers, trotz aller Eleganz die jenes Blatt zeigt,vorzuziehen.
Rühmenswerthe Werke sind die Stiche von A. Hof-mann in Berlin, „Madonna mit dem heiligen Hieronymusund Franciscus" nach Rafael, sowie „die heilige Familie"nach Hofmann, von J. Feising in Darmstadt, welcher Meisterviele gute Blätter gestochen hat. Es sind sehr fleissigeverdienstliche Arbeiten, jedoch in einer etwas herkömm-lichen, g-ewöhnlichen Weise ausgeführt. Es fehlt ihnen dieOriginalität der Behandlung, welche die Stiche Mandel'sso anziehend macht, die das Gute der älteren Schule miteiner gewissen persönlichen Eigenthümlichkeit verbindetund zugleich den Anforderungen an die malerische Erschei-nung mehr entspricht.
Ein ausgezeichnetes Blatt ist auch das „Sposalizio"nach Rafael von Rudolf Stang in Düsseldorf, und „die An-betung der heiligen drei Könige" nach Paul Veronese vonXaver Steifensand in Düsseldorf.
Das grosse Blatt des Professors Steifensand, welcherzu den Veteranen der Düsseldorfer Kupferstecherschule zählt,ist mit vollendeter Meisterschaft ausgeführt und der Künst-ler hat sich darin einer sehr schwierigen Aufgabe gewach-sen gezeigt. Der Stich ist im Allgemeinen von grosserFeinheit der Behandlung, in einzelnen Partieen sehr zartund weich. Der Ton im Ganzen wie die einzelnen Local-töne, und das ist das Wichtigste aber auch das Schwierig-ste bei der Nachbildung des grossen venetianischen Colo-risten, ist sehr gut getroffen und die Gesammtwirkung ein-heitlich und durchaus harmonisch.
Unter den Stechern neuester Schule sind vor AllenN. Barthelmess in Düsseldorf und F. Vogel in München(aber der Düsseldorfer Schule angehörig) ausgezeichnet.Des ersten Blatt nach Vautier's Bilde „in der Kirche" unddes zweiten „Spieler" nach Knaus dürften in dieser Weisevon keinem anderen Stecher übertroffen sein. Als eindritter aus der Düsseldorfer Schule hervorgegangener treff-