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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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Hintersee", gleichfalls ein sehr grosses Bild, welches jedochnur wie ein Naturstudium, wie eine Portraitlandschaft er-scheint und äusserst farblos, braun und schwärzlich vonFarbe ist.

Ganz allerliebste Werke des productiven Meisters sindzwei kleine Bildchen,Gegend bei Bremen" undGegendbei München" bezeichnet. In diesen Bildchen ist ein Schmelzder Farbe und der Behandlung, welche ganz an derartigekleine Meisterstücke der neuen französischen Schule ausden fünfziger Jahren erinnern. Ein Beispiel jener, älterenMustern folgenden Weise des Meisters ist eineLandschaft",in welcher im Schatten der Bäume Nymphen einen Cen-tauren baden.

In einem Bilde aus späterer Zeit, welches 1861 inKöln auf der zweiten allgemeinen und historischen Kunst-Ausstellung sichtbar war, betiteltDie Hühnerjagd", scheintder Künstler beweisen zu wollen, dass auch er, der sonstso mächtige Componist, welcher die grossen Rhythmenwilder Natur zu erfassen weiss, im Stande sei, mit dendamaligen neuesten Verehrern der platten Nüchternheit zuwetteifern.

In sehr eigenthümlicher Weise erscheinen die zahl-reichen Bilder von H. Heinlein. Gebirgswelt, Berge, Felsenund Seeen sind die Gegenstände, welche dieser energischeKünstler in seinen zum Theil sehr grossen Bildern be-handelt; sie sind mit einer gewissen Grossartigkeit und miteinem phantastischen Schwung aufgefasst und dargestellt,jedoch ist die Durchbildung in Zeichnung und Farbe nichtimmer sehr vollendet, und manche dieser Bilder machenfast den Eindruck von blossen landschaftlichen Decorationen.

Ein eigenthümlich phantastischer Sinn zeigt sich indem grossen BildeDer heilige Hrodbert findet vermittelstbojarischer Hirten die Römerstadt Juvavia, auf derenTrümmern er später Salzburg erbaut". Es zeigt sich unseine unwahrscheinliche Gegend am Flusse mit unwahr-scheinlichen Ruinen bedeckt; das Bild hat den Charakter,

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