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welchen wir oft in englischen Landschaftsbildern finden,und macht bei aller Grösse einen Eindruck wie eineIllustration, eine Vignette.
Drei grössere Gebirgsbilder entsprechen kaum demRufe dieses bewährten Meisters; sie sind in einer zwarbreiten und sicheren, aber sehr decorativen Manier ausge-führt und entstammen wohl der Zeit von vor 1861.
Neben diesen grossen Bildern aus einer grossartigen,ja kolossalen Natur erscheinen die Landschaften von Prof.August "Weber in Düsseldorf ziemlich schlicht und einfach;sie zeigen aber einen höchst bestimmten Charakter undeine grosse Meisterschaft in einer eigenthümlichen Richtung.Es sind componirte Landschaften, denen wohl kaum einbestimmtes natürliches Motiv zum Grunde liegt; dennochaber haben sie eine Art von Local-Charakter, als ob desMeisters Phantasie sich vorzugsweise in einer bestimmtenLandesart gefiele. Gestreckte Formen, flache Vorgründe,reich belaubte, nicht sehr hohe Bäume; es ist nicht ganzNiederland, noch ganz Hochland, nicht Fläche und nichtGebirge, eine Gegend, die an manche Strecken in Deutsch-land erinnert, und die doch wohl nirgends ganz so vor-kommt.
Auf diese Weise stehen seine Werke zwischen dernaturalistischen Richtung, welche die Düsseldorfer Land-schafterschule durchweg verfolgt, und einem idealistischenStreben mitten inne; mit feinem Geschmack für Compositionin den Linien und vielem Sinn für den Zauber der Be-leuchtung nimmt bei diesem Künstler dennoch das Strebennach einer naturalistischen Naturdarstellung zu viel Be-deutung an, um die selbstständige Poesie seiner Composi-tionen zu einer vollständigen Geltung gelangen zu lassen.
Unter „Vier Tageszeiten", in vier Bildern, „Morgen-Dämmerung", „Mittag", „Sonnen-Untergang" und „Mond-schein-Nacht" darstellend, zeichnen sich besonders die zweiersten aus, die Dämmerung durch einen ungemein feinenTon und ein eigenthümliches Licht, der Mittag durch eine