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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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ahmen und diese Nachahmung ist sehr wohl . gelungen.Das düstere Helldunkel, die breite pastose Behandlung,welche scheinbar über feinere Zeichnung -und Modellirungsich hinaussetzt, der eigenthümliche Contrast der Töne, diesaftigen reichen Schatten, das derbe Licht, Alles ist da,wie bei Rembrandt, und die Zeit hat mit ihrem Staub undVerdunkelung der Firnisse das, was die curiosen Liebhaber,Kenner und Restauratoren die Patina nennen, das Uebrigehinzugethan, um die Aehnlichkeit vollkommen zu machen.

Das Portrait von Weitsch 1806 gemalt und Alexandervon Humboldt darstellend, steht, obgleich auch noch sehrmanierirt, doch moderner Malerei näher; auch dieses Bildzeigt eine gewandte, meisterhafte, markige Behandlung,keine Spur von jener ängstlich zeichnenden Malerei derspäteren romantischen Schule.

Die Romantiker, welche sich von dem herkömmlichenStudiengange der Akademieen lossagten, verloren dadurchauch die Tradition der künstlerischen Technik, jedoch hattenauch die Zeitumstände die Uebung derselben unterbrochen;die Kunstübung war am Ende des vorigen Jahrhundertsdurch die überall einreissende Trivialität und Verflachung,später durch die Revolution und die Kriege gesunken.

Unsere Deutsch - Römer verachteten die künstlerischeTechnik als solche und die malerischen Mittel alssolche dazu.

Das Anlehnen dieser Künstler an Muster aus der Ent-wicklungszeit der Kunst, an Altdeutsches und Altitalienisches,konnte sie in dieser Beziehung nicht fördern; zwar dasCharakteristische, das Geistige des Gegenstandes entgingihnen nicht, sie gaben es sogar oft mit einer geistreichenSchärfe, aber wohl die materielle Erscheinung. Niemalshat man bessere Portraits gezeichnet, als jene Künstler esin ihrer Art gethan haben, vielleicht niemals aber in Bezugauf Farbe und Behandlung, auf malerische Erscheinungschlechter gemalt. Ich erinnere hier an die beiden im