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und Vrene", nach Hebel's Gedicht von K. Roux in Karls-ruhe. Mit vieler Prätension und vieler Mühe ist in demBilde äusserst wenig ausgedrückt.
Jakob Becker in Frankfurt a. M., den ich schon früherunter den älteren Düsseldorfern erwähnte, hat in einemneueren Bilde: „Am Brunnen" seinen wohlverdienten Ruhmnicht eben sehr vermehrt; überhaupt repräsentirt sich zuAnfang der sechziger Jahre die Frankfurter Schule mitwenigen Ausnahmen nur in unbedeutenderen Werken.Nicht ohne Verdienst ist Jakob Hoffs „Kirchweih imSchwalmgrunde".
Martin Gensler in Hamburg schuf in seiner „Fischer-wohnung" ein recht charakteristisches Bild von einer frosch-artigen Existenz, wie sie zwischen den Inseln und an denUfern der unteren Elbe geführt wird; in der „Ruhe aufder Flucht" sehen wir eine Darstellung von romantischemCharakter, wozu die architektonische Umgebung wohl dasMotiv gegeben hat; ähnlicher Weise in „Der Einkehr". DieBilder sind breit und meisterhaft behandelt, aber etwasdunkel und schwer von Farbe, wodurch sie weniger Auf-merksamkeit erregen als sie wohl verdienen.
Hermann Kaufmann in Hamburg ist schon früh alsein sehr charakteristischer Darsteller ländlichen Lebens be-kannt geworden; ein sehr altes Bild dieses Meisters (es ist von1836), „Der Bärentanz", ist ein höchst tüchtiges Werk, worineine feine Auffassung des Charakteristischen mit einer leisenTendenz zur Carricatur sich zeigt und eine sehr verstandenefeine Zeichnung; es erinnert an die Weise von Peter Hess,etwa wie die Arbeiten eines guten Schülers an die desMeisters erinnern; die Behandlung der Farbe und Malereiist freilich in diesem Bilde noch etwas hart und unbeholfen.
Ein neueres Bild desselben Künstlers, „Aus dem Waldekommend", zeigt im Gegentheil einen Meister, der diemalerische Technik in hohem Grade besitzt und mit einergewissen Derbheit anwendet. Noch jüngere Bilder, welcheauf der zweiten allgemeinen deutschen Kunst-Austeilung