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dieser Kunstgattung angehört, ist „Die Heimfahrt von derTaufe".
Von Rambjrj^JMündieji) kleine Bildchen sind höchstzierlich durchgeführt und von sehr komischer Wirkung.„'s Fensterin" ist eine kleine Liebescene; der „Bua" klopftan's Fenster seines „Madeis", diese aber verbirgt sich, alswäre sie nicht daheim, um ihn zu necken. Wie das tüchtigedralle Mädel' sich lachend in die Fensterecke drückt undgerade aufgerichtet und die Kleider an sich ziehend, sichmöglichst glatt an die Wand zu drücken sucht, um nicht ge-sehen zu werden, ist zugleich komisch und höchst anmuthig.
Ein anderes Bildchen zeigt uns einen jungen Präceptor,der zwei feine junge Herrchen spazieren führt. Am Wegetummeln sich Bauernkinder in jauchzender Lust, und dieHerrchen möchten gar gern mitmachen; der Herr Lehreraber wehrt mit leiser Geberde, den Stock vorhaltend, diesemstandesungemässen Wunsche.
Wegen der schönen klaren Farbe und sauberen Be-handlung ist „Der Zug der Jungfrauen bei der Frohnleich-nahms-Procession in Dachau bei München" von A. Graeflebemerkenswerth. In diesem festlichen Bilde ist die zier-liche Malerei und die reinliche Farbengebung, welche indem früher erwähnten Historienbilde des Künstlers demGegenstande so wiedersprechend erschien, ganz am Platze.Zu verwundern ist, wie es dem Künstler gelungen, daswirklich ganz abgeschmackte Costume der Dachauerinnen,dennoch zu einem anmuthigen Bilde zu verwenden.
Pej^Bamn^g^rtriCT^JMünc „Donjgubs^te, welcher
der Dulcinea seine Liebe erklärt", ist ein Muster jener rea-listischen Kunstrichtung, welche in Piloty's Bildern mit sogrosser Bravour auftritt. Was man von der Darstellungin Bezug auf Haltung, Lichtwirkung, plastische Rundung,Charakteristik des Stofflichen, überhaupt alles, was dieäussere natürliche Erscheinung betrifft, verlangen kann, istin diesem Bilde geleistet. Der materiellen Seite der Kunstist vollkommen Genüge gethan, aber auch nur dieser; im