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sind nicht immer sehr fein und vollendet in der Durch-führung, a^erjm G^nzra^v^h^XiSfeSJXJWlä^SnjJior.
Ein mit den vorgenannten im Wesen und Charakterseiner Kunst sehr verwandter Genremaler ist FriedrichSchön in München. „Die Auswanderer" und eine „Sceneaus dem Karfunkel" (einem Gedicht von Hebel) sind durch-aus novellistische, erzählende Bilder eines schätzenswerthenKünstlers. Doch zielt derselbe nicht auf rührende oderkomische Wirkung, er ist im Gegentheil fast tragisch undfasst die Schattenseite des Lebens auf.
Seine Charaktere sind scharf aufgefasst und lebendigdargestellt, und die dargestellten Begebenheiten sind ver-ständlich, sie machen aber in den genannten beiden Bilderneinen etwas peinlichen Eindruck.
Andere Bilder desselben Künstlers: „Ein Familienfest",„Kirchgang im Berner Oberland", „Ein lesendes Mädchen",sind einfache Schilderungen, mit Geschmack und Sorgfaltausgeführt.
Verwandt durch Auffassung und Farbe mit Flüggen'-scher Darstellungsweise, jedoch von feinerer und bestimm-terer Durchführung in Zeichnung und Modellirung ist eineliebliche Familienscene von Friedrich Reiff in München,betitelt: „Mutterglück".
Geyer in Augsburg stellt Scenen des vorigen Jahr-hunderts mit humoristischer Tendenz dar; doch entbehrenseine Bilder oftmals der Feinheit und Eleganz die der Ge-genstand erfordert.
Sehr sinnig und fein ist „Das Bild der Grossmütter"von Hermann Dyk in München, worin ein kleines Mäd-chen ein Portrait betrachtet, welches sie auf dem staubigenDachboden des Hauses unter allerlei Gerumpel gefundenhat. Die Figur erscheint fast nur als Staffage in demhöchst sauber ausgeführten Locale.
Von Pechmann, dessen ich schon unter den Malernbiblischer Darstellungen gedachte, zeigt sich auch alsguter Genremaler. Ein anmuthiges Bild von ihm, welches