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nicht darstellen konnte, die Ursache der ganzen Verhand-lung, welche im Bilde vorgeht.
Die Malerei des Bildes zeigt grossen Fleiss und Sorg--falt, das Colorit jedoch ist nicht recht malerisch, und Man-ches, besonders im Stofflichen, lässt zu sehr die daraufverwandte Mühe und eine gewisse Künstlichkeit des Mach-werk's durchblicken.
„Eine Scene aus dem dreissigjährigen Kriege" ist einvortrefflich gemaltes Bild von J. Czermak. Es stellt diegewaltsame Bekehrung der böhmischen Bauern nach derNiederlage des Königs Friedrich von der Pfalz und derWiedereroberung Böhmen's durch Ferdinand IL vor. Be-kanntlich wurden die ketzerischen Böhmen durch die Plarckereien und Gewaltthätigkeiten der rohen Soldatesca, dieman bei ihnen einlegte, und welche sich Alles erlaubendurfte, zum Katholicismus zurückgezwungen, wenn sie nichtvorzogen, aus dem Lande zu flüchten; denn Ferdinand ILhatte gesagt, er wolle lieber eine Wüste, als ein Land vollKetzer.
Das Bild zeigt uns das Innere einer Hütte, wo soebendie Durchsuchung nach hussitischen Büchern und gottes-dienstlichen Gegenständen stattgefunden hat und nachderen Auffindung die Einquartierung zurückbleibt, währendder die Soldaten führende Mönch, der die Durchsuchungleitete, die Hütte verlässt, gefolgt von seinen bewaffnetenGehülfen. In stummem Grame sitzen der Mann und dasWeib, den Säugling an der Brust, da, sie weichen der Ge-walt. Ein junger kräftiger Mann sitzt mit verbissenemGrimme auf der Bank und hält den gewaltigen Hund nieder,der gleich ihm selbst die fremden Eindringlinge gern feind-lich anhalten möchte; böse Blicke des Hasses auf den Do-minicaner werfend, welcher eben so böse und drohende er-wiedert; der Hass ist gegenseitig. Die Kinder aber, wenigverstehend, um was' es sich handelt, küssen dem Mönchedie Hand, denn er hat ihnen hübsche, bunte Heiligenbildergeschenkt. Weiter zurück im Hintergrund der Hütte sehen