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die drei Haupttheile des Gedichtes, jeden in ein Bild, zu-sammengefasst: die Hölle, das Fegfeuer und das Paradies.-'Es scheiut fast, als seien diese Bilder mit Rücksichtauf Wandmalerei für bestimmte Locale componirt; sie sindarchitektonisch eingefasst. Das grösste, der Himmel, istoben halbkreisförmig geschlossen, die beiden anderen sindVierecke zwischen Pilastern, Hauptbilder, Friese und Pre-dellen; die Seitenpilaster enthalten wiederum einzelne er-gänzende Darstellungen, und in den Ecken sind Medaillonsmit bezüglichen Gruppen in kleinerem Maassstabe.
Im Bilde des Paradieses ist oben in der Mitte desBogens, gleichsam als Schlussstein, Gott der Vater, einkolossales Haupt in dreieckigem Nimbus, zu dessen Seitendie sieben Leuchter und die Chöre der Engel mit bezeich-nenden Attributen; tiefer der thronende Christus, ebenfallsin gesteigerter Grösse, und noch tiefer Maria auf einemThrone, umringt von der Schaar der unschuldigen Kinderund in weiterem Kreise von musicirenden Engeln; denübrigen Raum des Bildes füllen die Patriarchen, Propheten,Apostel und Heiligen, in freien Gruppen auf Wolkenstehend und sitzend, zwischen welchen hier und da derBlick auf die irdische Landschaft hinabdringt. Das Ganzeist umrahmt von einem breiten Kreisbogen, welcher durchkaryatidenartige Engelsgestalten in einzelne Flächen ge-theilt wird, worin die verschiedenen Kreise der Seligenauf den verschiedenen Planeten dargestellt sind. Die Engel-karyatiden tragen die Planetenkörper auf den Häuptern;zwischen diesen aber ziehen sich die Zeichen des Thier-kreises hin.
Schwieriger noch für das Verständniss ist das Bild derHölle, in welchem in der That die einzelnen Kreise, worinder Dichter die Verdammten versetzt, und die einzelnenEpisoden sehr willkürlich durch einander geworfen sind,mehr Formel arrangirt, als wirklich dem Geiste der Sachenach geordnet. Ganz unten im Vordergrunde sitzt Satanin kolossaler Grösse, grimmig fratzenhaft, zu seinen Füssen