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und der späteren Fortschritte ihrer Autoren, und eine sehrbedeutende, liegt nicht in der geistigen Richtung, welchesie eingeschlagen haben, sondern in der Richtung auf dienaturgetreue malerische Behandlung, auf die Wahrheit derDarstellung, welche sich allmählich von der treu-wahrenDarstellung der Details auf die treue Wahrheit der Dar-stellung im Ganzen ausgedehnt hat; was man mit denMitteln der Schadow'schen Schule erreichen wollte, hatman wohl nicht erreicht und konnte es wohl nicht er-reichen , aber es ist anderes damit erreicht worden undwohl Bedeutenderes: — wenden wir uns wieder der jüngerenZeit zu.
Bevor wir uns zu den eigentlichen Historienbildern,den Bildern aus der Geschichte wenden, bleibt noch eineReihe von Werken zu betrachten, welche mehr oder min-der ideale Gegenstände in mehr oder minder idealer Formdarstellen.
Mythe und Märchen, Sage, epische, lyrische und dra-matische Dichter geben den Stoff oder auch die selbst-schaffende Phantasie des Künstlers und so verschieden, wiedie Gegenstände sind, so verschieden ist die Form, in wel-cher sie erscheinen.
Dante's göttliche Comödie haben unsere älteren Ro-mantiker bei den deutschen Künstlern populär gemacht,und mit Recht, denn weniger Dichter Geist ist so demGeiste der bildenden Kunst verwandt, als der Dante's, unddie Anschaulichkeit seiner Darstellung, reizt den phantasie-begabten Künstler unwillkürlich, die Scenen des Gedichtesaus dem Wort in's Bild zu übersetzen. Ich erwähne hierdrei verschiedene Darstellungen des Gedichtes; von Jos.Ant. Koch, dessen ich bereits früher erwähnte, von Bona-ventura Emier in Wien und von H. von Blombefg inBerlin.
Bonaventura Emier hat in drei grossen Zeichnungen