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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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Ad. Wichmann in Dresden;Rahel beweint ihre Kinder";strenger und mehr im Sinne kirchlicher Darstellung istDieAuferweckung der Tabea durch Petrus", von K. Schönherrin Dresden; lobend anzuerkennen sind auch dieMarien amOstermorgen" von Peschel in Dresden; so wieChristus mitden Jüngern in Emaus" von Diethe eben daselbst; jedocherheben sich alle diese Letztgenannten nicht über das Ge-wöhnliche.

C. Reinhold in Dresden hatDie Anbetung der Hirten",in einem grossen Bilde, etwa in der Weise dargestellt, wievan der Werff oder dessen Zeitgenossen dergleichen dar-stellten, nur nicht mit der Meisterschaft jener Künstler derPerrückenzeit; übrigens ist die Farbe und Lichtwirkung desBildes, dem sonst alle Originalität im Ganzen wie im Ein-zeln mangelt, zu loben.

Gut gemalt ist ferner H. J. Schneider's (Gotha)Ehe-brecherin vor Christus".

Eine so bestimmte Schule und Affiliation wie in derDüsseldorfer-Dresdener Schule kann man in den religiösenund biblischen Bildern der anderen Schulen nicht nach-weisen. Bei der Wiener Schule besonders sieht man dieverschiedensten Richtungen und Anklänge an Altes undNeues jeder Art. Bei Johann Ender ist die strengere Auf-fassung- der neueren Heiligenmaler mit einer Art von aka-demischer Behandlung verbunden; bei Johann Scheffer'sHeiliger Cäcilia als Martyrin" könnte man glauben, einBild aus der Mitte des vorigen Jahrhunderts zu sehen,wäre nicht die Farbe mehr in moderner Weise behandelt.Wörndle von Adelsfried erinnert in seinemEinzug Christi"und in der Geschichte des Tobias an die Schadow-Bende-mann'sche Weise, die er freilich in der Farbe nicht ganzerreicht.Der Zug der heiligen drei Könige" von dem-selben Künstler ist ein reich componirtes Bild von energi-scher Zeichnung und kräftiger Farbe, aber mehr eine roman-tisch-genreartige, als eine biblisch-historische Darstellung;eben so vermisse ich den eigentlichen Charakter der bib-

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