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che der Held des Stückes zu seiner Ergötzung im Badeanhört.
Vielleicht hat der Künstler-Dichter gefühlt, dass er mitden blossen Wojlustsünden seinem Helden das Schuldbuchnicht genug belastet hatte; indessen sind diese Anspielungenauf Gottesläugnung, denn das sollen sie wohl sein, nichtzu deutlichem Ausdruck gelangt. Das Ganze ist, wie ge-sagt, eine Art von neuer Auflage der Don-Juans-Sage, undschliesst, wie gebührlich, damit, dass der Teufel mit demSünder in den Abgrund fährt. Dazu geht der Künstler indieser zahlreichen Reihe von theihveise herrlich gezeich-neten Blättern (es sind siebzehn und ein Titelblatt) so will-kürlich mit dem Costume und überhaupt mit allem Rea-listischen seiner Darstellung um, und mischt Antikes,Mittelalterliches und Modernes so durcheinander, dass dieConfusion der Darstellung die unklare Idee des Ganzennoch unklarer macht.
In beiden Folgen begegnen wir noch mehr, als in denbeiden ersterwähnten Bildern, jenen Sonderbarkeiten derFormen und Bewegungen; einzelne und gerade einige dersonderbarsten und gesuchtesten Motive wiederholen sichüberall und scheinen geradezu dem Künstler zur Maniergeworden zu sein. So liebt er zum Beispiel, männlichewie weibliche Figuren in einzelnen Fällen sitzend oderliegend mit stark nach innen gebogenem Rücken darzu-stellen, eine eigenthümliche Bewegung, wobei die Posteriorain auffallendster Weise zur Geltung kommen, so auch nochvorn herüber gekrümmte Figuren, welche einen Schenkelhoch heben und den anderen strecken, eigenthümlicheHals- und Kopfbewegungen, genug, vieles, was nicht immerschön ist, ja, sogar hässlich wird.
Eine Liebhaberei an schwierig zu zeichnenden Lagenund Stellungen und ein Streben nach Originalität der For-men, welches oft geradezu zur Gezwungenheit und einerArt von Affeetation führt. Zugleich auch fühlen wir häufigeine Absicht, der gewöhnlichen Sitte recht derb in's Ge-