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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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und mit dem Schwerte drohend, und vor ihm flieht undstürzt Alles daher. Vorn und rechts im Bilde, bis in dieFerne hin, aber tobt der Kampf im wilden Gemische, undvon beiden Parteien unterliegen oder siegen einzelne Fi-guren und Gruppen, die Panther des Gottes stürzen sichauf die feindlichen Krieger, die Centauren wüthen im Ge-tümmel, der Künstler lässt einen derselben wie ein Pferdhinten ausschlagend einen Feind emporschleudern, sogarein Elephant ist im Hintergrunde, man weiss nicht recht,warum, in die Scene gebracht.

Es sind ganz herrliche Gruppen, mit der grösstenKühnheit und zugleich mit dem feinsten Gefühl für Linieund rhythmische Formen componirt, einzelne Figuren sindvon ausserordentlicher Schönheit, Alles vorzüglich, auchdie Thiere sind im grossartigsten Style gezeichnet, aber,und das ist in allen Werken Genelli's der Fall, es findensich Sonderbarkeiten neben aillen diesen Schönheiten. Eigen-thümliche, oft unschöne Bewegungen kommen vor, als obder Künstler sich daran erlustigt hätte, Figuren in denungewöhnlichsten Stellungen zu zeichnen, um seine Ge-schicklichkeit , Schwierigkeiten zu überwinden, recht in'sLicht zu stellen. Viele Motive lassen sich nur aus dieserAbsicht erklären, es ist überhaupt Vieles, auch in derEuropa, streng beobachtet, nur der Form wegen da, unddamit überschreitet der Künstler bereits das Ziel, welchesdie neue deutsche Kunst sich gesteckt hatte; zwar nichtim Sinne der akademischen Schulen, welche die blosseschöne Erscheinung anstrebten, aber doch in so fern, alsdie Darstellung wichtiger wird, denn ihr Inhalt.

In zwei grösseren Bilder-Cyklen begegnen wir Genelliauf anderem ihm ebenfalls eigenthümlichen Gebiet, in demLeben einer Hexe" und demLeben eines "Wüstlings".

Es sind dies romantische Erzählungen oder Gedichte,statt in Wortformen, in Bildformen vorgetragen. Auchandere Künstler haben dergleichen versucht, jedoch meist,indem sie sich einem gegebenen Dichtervverk anschlössen,