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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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nannten Zopfzeit zu verstehen, deren Typen uns nicht mehrgeläufig sind.

Von solchen Bestrebungen, ideale Anschauungen, philo-sophische, poetische Phantasieen malerisch zu gestalten, gebeich hier einige Beispiele:

Vor Allem habe ich hier Schinkel's Entwürfe zu denFresken in der Vorhalle des Museums in Berlin zu nennen,die zu den bedeutendsten Erscheinungen in der modernendeutschen Kunst gehören. Wer diese wunderbaren undwunderlichen Bilder nur aus der Ausführung unter demPorticus des Berliner Museums kennt, wird sie leicht unter-schätzen, denn die Ausführung derselben ist nicht wohlgerathen; auch hat der engere Raum, worin die Compo-sitionen zusammengedrückt werden mussten, ihrer schonohnehin nicht grossen Klarheit und Verständlichkeit Ab-bruch gethan; die Schinkel'schen Originale, sehr ausgeführteAquarellbilder, machen einen weit angenehmeren Eindruckals die Fresken.

Was sie darstellen, lässt sich mit wenigen Wortennicht sagen, ein Gesammttitel ist nicht zu finden, und, ganzcharakteristisch für die Kunstrichtung, der sie angehören,ohne Commentar sind sie nicht wohl zu verstehen.

In dem einen Theile der Composition ist das Entstehendes Lichtes aus der Nacht und mit diesem alles Schönenund Guten der Grundgedanke.

Antike Mythen und mythologische Figuren sind mitFreiheit und Selbstständigkeit zum Ausdruck dieses phan-tastisch-philosophischen Traumes gebraucht. Der Ideen-gang erinnert an die poetischen Mythen von der Ent-stehung der Götter und der Welt bei den Alten; es ist aberdennoch ein ganz selbstständiges Gedicht des Künstlers,welches hier in malerischer Darstellung erscheint.

Ohne eigentlichen Zusammenhang sind Gruppen undFiguren neben und über einander geordnet, jede hat ihreBedeutung, der Beschauer aber soll durch die Reihenfolgeder in ihm angeregten Gedanken den Sinn des Bildes