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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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so war unter anderem im Frühling vorigen Jahres mir einPosten angetragen, bei einer Hannöver'schen Fabrikgesell-schaft, eine Reiseagentur. Es hiess, entschliessen Sie sichbis heute Nachmittag! Nun, ich sage zu und dann dauertsdrei Wochen und endlich sagt man mir, die Sache eilegar nicht und wäre vorläufig ad acta gelegt. Das Alleserzähle ich Dir nur, um nachzuweisen, dass ich nicht allesabweise und wegwerfe und dass ich nicht der ganz unnützeIdealist bin als den man mich schildert. Jetzt z. B. hatmich ein Gönner in Arbeit gesetzt für einen Handels- undGewerbeverein in Rheinland und Westphalen und suchtmir dort eine Stellung als literarischer Secretär zu ver-schaffen. Natürlich fehlt mir dazu fast Alles, indessen istmein Protector ein aufgeweckter Mann, welcher nichtsweniger als Pedant ist und nach der Weise meines Freun-des P___ verfährt, welcher italienische Sprache lehrte um

sie zu lernen, dann sagte er: ich weiss doch am Endenoch mehr davon wie die Schafsköpfe, die es von mir lernenwollen. So habe ich bereits Zeitungsartikel über Eisen-zölle geschrieben, über Postwesen und bin jetzt eben miteiner Brochüre über Musterverbesserung in der Seiden-,Baumwollen- und Metallindustrie beschäftigt. Es ist nämlichwahr, dass wir immer noch mehr davon verstehen wie dasPublicum.

Dass aber unter alle diesem die Malerei leidet, istsicher. Am übelsten aber ist, dass Alles was ich beischaffe,gleich vorweg im Schuldenzahlen aufgeht und ich vortracasserien deswegen kaum zur Ruhe komme. Und nunist das alte Jahr herum! Prosit Neujahr! Gestern hat mirmein weiter oben schon genannter Freund und Gönner dieMittheilung gemacht, dass jener Gewerbeverein mir monat-