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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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ist doch noch ganz?" Er dachte an seine Puppen. Tagsdarauf legte ich die kleine Leiche in mein Atelier undmalte sie, aber das war eine curiose Arbeit, wobei ich meh-rere Flaschen Wein trinken musste, um bei Sinnen zu blei-ben; aber das Portrait ist doch gelungen. Diese Historiespielte, um das Datum nicht zu vergessen, am Tage vormeinem zweiundvierzigsten Geburtstage.

Aber ich habe begonnen, meine Geschichte rückwärtszu erzählen, und will also dabei beharren. Meine Ver-wandten haben immer behauptet, ich wolle nichts Ver-nünftiges thun und bleibe eigensinnig bei der brodlosenKunst. Nun gut! Im vorigen Jahre wollte mir ein Freundeinen Posten geben an einem künstlerischen Verlagsinstitut,es war ein überflüssiger Posten, aber was geht das micham Ende an; wir waren beinahe zu Stande damit, da wardie Geschichte zu Ende, caput, mein Freund kam von derDirection, war selbst ziemlich bankerott und ist froh, dasser noch so leidlich herauskommt. Inzwischen habe ich fürdie Kölnische Zeitung geschrieben, eine sehr gute Sache,meine Artikel machen Aufsehen, Wirkung, und werdenganz gut honorirt. Das aber ist den braven Leuten in derFamilie lauter dummes Zeug. Meine kritischen Arbeitenhaben aber den ganzen löblichen Künstlerpöbel gegenmich aufgehetzt, denn anders kann man ihn nicht nennen,und ich habe das schon oben gesagt, dass sobald die Be-strebung, die ich und Leutze hier in's Leben riefen undwelche die ganze deutsche Künstlerschaft bewegen, wirk-lich einmal Boden gefasst hatten und Erfolg versprachen,wir selbst bei Seite gedrückt wurden um den bisherigenGegnern Platz zu machen.

Die Philister sind eben überall in der Mehrzahl und