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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
Entstehung
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XXXVIII
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erscheinen, darin besteht nun das Kunststück, denn wiegesagt, es ist keine Seele, die mir nur 50 Thaler anböteauf Wiedergeben und auf Zeit, und wenn wir alle morgenverhungerten. Aber ich erzähle wieder a tort et a travers.Voriges Jahr gegen Weihnachten ging ich in letzer Hoff-nung nach Hamburg und setzte mich in Neumühlen (beiseiner Tante) an's Feuer, wie es in der alten Welt Sittewar, wenn einer Hülfe suchte. Fortjagen geradezu moch-ten sie mich doch nicht, ich war gerade mit den letztenThalern dort angekommen und so sass ich denn da. Ichhatte damals drei grosse Bilder und mehrere kleinere. Ich

bat D.....(einen Vetter) mir darauf nur die Hälfte des

niedrigsten Taxwerthes vorzuschiessen, tausend Thaler. Aberes war nichts! Er hatte es nicht, es ging nicht, er konntees auch nicht vermitteln u. s. w. Ich bat Bernhard dahinzu helfen, Fürsprache einzulegen, ich glaube aber, dass erdas Gegentheil gethan hat. Genug, es war nichts. Ich warso hülflos, dass ich mir bei Eybe ein paar Thaler leihenmusste, um nur nicht ganz ohne Taschengeld zu sein. Sosass ich da! es war zum Lachen, ich konnte nicht fort.Man wollte mich zu Jette (Becker's Schwester) schicken,aber ich kam wieder, denn ich hoffte die Leute würdensich doch endlich meiner erbarmen und Jette konnte mir jadoch nicht helfen weil ihr Mann nicht wollte. Endlich amWeihnachtsabend, Morgends, wurde mir ein Betrag vonca. 80 Thaler eingehändigt, damit ich nur abreisen könne;ich wollte sie zwar nicht geschenkt haben und solch Ge-schenk war mir weniger werth als ein ordentlich Darlehenunter selbst drückenden Bedingungen. Ich nahm Abschiedund man gab mir allen guten Rath und Segen der imHause vorräthig war, liess aber einfliessen, dass ich besser