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erst schlecht, dann feindlich zu stehen, unsere Partei hatbeinahe gesiegt, da muss Leutze in Folge von finanziellerBedrängniss und Chicanen nach Amerika gehen um wiederGeld zu holen, da müssen andere einflussreiche Künstlersich zurückziehen, die Leitung der Geschäfte kommt in dieHände der schlimmsten Jntriganten, diese versöhnen sichganz schnell mit den Akademikern und verbinden sich mitihnen. Nun sind natürlich die einstigen Rädelsführer, zudenen namentlich ich zähle, perhorrescirte Personen.
In demselben Augenblick, wo alle Dieses gerade gipfelte,entsteht die allgemeine Geld- und Kriegscalamität, welchein unserem Lande eine gewaltige, wenngleich stille, abernachhaltige Wirkung gehabt hat, und in demselben Augen-blick gehen mir alle Geldmittel aus und alle Hilfquellenversiegen. Die Freunde und Verwandten sind nicht mehrzu sprechen: Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott, ist dasSchlusswort.
Ich sollte mir eine Stelle suchen, als Photograph, eineAnstellung als Sprach- oder Zeichenlehrer, war der Rathmeiner Verwandten und Freunde zu der Zeit, als alle Weltbankerott ging und die dienstbaren Leute zu Hundertenentlassen wurden! Was es heisst Freunde in der Noth,weiss ich jetzt aus der Praxis. So habe ich denn hier undda versucht und angeklopft, habe geschrieben für Zeitungen,habe übersetzt und allerlei geschriftstellert in oeculter Weiseund wir leben a jour, le jour, essen wenn was da ist, oderNichts, wenn's fehlt und dass wir noch leben, ist einwahres Wunder.
Natürlich muss man um nach etwas Einträglichem zusuchen, doch wenigstens nicht betteln und ganz verkommen