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ersten Aufenthaltes zu Antwerpen. Bald aber rief ihn dieschlechte Zeit und die Sorge um Weib und Kind wiedernach Düsseldorf zurück, denn er war mittlerweile Vatereiner zweiten Tochter geworden. 1852 folgte er einemRuf nach Hamburg, wo ihm der Auftrag geworden war,mehrere Portraits zu malen. Auch als Vertreter derDüsseldorfer Künstler war er dort thätig; wie er denn biszum Jahre 1859 in selbstloser Hingabe stets deren Inte-ressen vertreten hat.
Die Kunst ging in dieser Zeit mehr wie je nach Brod.Bilder wurden selten verkauft und die trübe Stimmung,welche die Künstler beherrschte, spiegelte sich am besten inden Briefen wieder, die er von seinen Freunden empfing.Der Landschaftmaler Peter Heinrich Happel schreibt ihm:„Missmuth, stellenweise Verzweiflung, sind die natürlichstenaber schlimmsten Feinde meines Daseins; sie entstehen ausdenselben Ursachen, die auch Dir lieber Freund bis zumUeberdruss bekannt sind. In letzter Zeit haben Du undich, wie ich von Anderen gehört, die Ehre gehabt, öftersehr rühmlich genannt zu werden — damit ist's aber auchabgethan. Mein lieber Becker, wenn wir beide unser Glück imVerkaufe zusammenthun, so würden wir den talentlosestenAnfänger nicht zufrieden stellen können. Ob's je besserwerdan wird? Am besten wird's sein, etwas Neues für unszu erfinden. Klagen hilft nicht — also genug denn. Ichhöre, dass es Deinen Lieben wohl geht und habe michder glücklichen Ankunft des Kronprinzen sehr gefreut.Gratulire nachträglich recht herzlichst und wünsche, dassmit ihm Glück und Segen eingezogen sein mögen. Nochleben wir und noch ist Alles möglich." (Der „Kron-prinz" war der am 2. Mai 1852 geborene älteste Sohn