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Hermann Becker's, der Bildhauer Hermann Becker undHerausgeber dieses Buches.)
Aber trotz der Zeit der Ungunst verlor Becker denMuth noch immer nicht, denn der Glaube an seinen Künst-lerberuf war zu fest in ihm begründet. Er hoffte auf eineendliche Wendung zum Besseren und die Anerkennung,welche seine damals neuesten Arbeiten bei seinen Freun-den gefunden hatten, reizten ihn zu neuem Streben. Ermachte also gegen den Rath seiner Verwandten wiederumeinen Theil seines Vermögens flüssig und begab sich, nacheinem kurzen Aufenthalt in Düsseldorf, nach Antwerpen,um dort nochmals die Werke des grossen Meisters Rubenseingehend zu studiren. Der Aufenthalt in Belgien magungefähr anderhalb Jahre gedauert haben. Während dieserZeit malte er Portraits und begann sein grosses Bild „DieEngel im Grabe des Heilandes", welches an einer anderenStelle dieses Buches besprochen worden ist. Eine Reisenach Paris, sowie der Aufenthalt in Brüssel, Mecheln undLüttich fällt auch in diese Zeit.
Bedeutend gefördert in seinem künstlerischen Können,folgte er gegen Ende des Jahres 1854 dem Drängen seinerFrau und kehrte nach Düsseldorf zurück.
Hier hat Becker bis zum Jahre 1857 die glücklichsteZeit seiner künstlerischen Thätigkeit verbracht. Seine Bil-der fanden allmählich Anklang, und wenn auch mancheChicane von Seiten der Leiter des dortigen Kunstvereins fürRheinland und Westphalen und der Anhänger der Akademieihm manchmal das Leben verbitterten, so half ihm die Freudean seiner Familie und die Anerkennung seiner Freundedarüber hinweg. Mit frischem Muth begann er zu schaffenund gar bald entstanden zwei kleine Bildchen „Badendes