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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
Entstehung
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aus und ebenso darf man ihn den Urheber der grossendeutschen Kunstausstellungen nennen, weil er dazu gleich-falls die Anregung gab. War Leutze's persönlicher Ein-fluss auf die Düsseldorfer Künstler grösser wie der Becker's,so unterstand wiederum Leutze dem Einfluss Becker's, dessenorganisatorische Talente und geistvolle Rednergabe vonLeutze ganz besonders geschätzt wurde.

Hermann Becker schilderte die Entstehung der deut-schen Kunstgenossenschaft mit folgenden Worten:DieWirkung des Malkasten nach aussen ist von grosser Be-deutung gewesen. Die engere Verbindung der Künstler inDüsseldorf musste natürlich den Gedanken erregen, auchmit den anderen deutschen Kunstschulen in nähere Be-ziehungen zu treten, und ein zufälliger Umstand brachtediesen Gedanken zur Ausführung, der Besuch eines nam-haften Münchener Malers, Gisbert Flüggen, eines geborenenKölners. Es war im Sommer 1856, als in einer Unterhal-tung zwischen diesem Gaste, E. Leutze, A. Michelis, RobertKrause und Hermann Becker letzterer den Vorschlagmachte, eine allgemeine deutsche Künstlerversammlungnach Bingen zu berufen. Der Vorschlag ward von einemComite berathen, von dem Verein angenommen und kamim September desselben Jahres zur höchst gelungenen Aus-führung. Die Versammlung in Bingen war von Deputirtenaller deutschen Kunststädte und Schulen besucht. Die Be-schlüsse derselben umfassten ungefähr dieselben Ziele,welche der Malkasten für sich erstrebt und theilweise er-reicht hatte; ausserdem wurden aber auch deutsch-nationaleKunstausstellungen projectirt, deren erste im Jahre 1858zu München, die zweite 1861 zu Köln und die dritte 1868zu Wien stattgefunden haben und die für die neuere

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