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zweien Seitenbildern, auf welchen die Apostel Petrus undPaulus dargestellt sind, während der Entwurf für Altenadie auf Wolken stehende Himmelskönigin mit dem Jesus-kinde wiedergiebt. Die Madonna wurde später in Oel aus-geführt, doch fehlt mir jede Nachricht über den Verbleibderselben.
Schlechte Geschäfte, der unregelmässige Eingang seinerZinsen und der Bankerott seines ehemaligen Vormundesund jetzigen Vermögensverwalters veranlassten ihn, imSommer 1848 nach Hamburg zu reisen. In diese Zeit fälltdie Gründung des Düsseldorfer Künstlervereins Malkasten,in welchem Becker bis zum Jahre 1859 neben Leutze einensehr bestimmenden Einfluss besass. Er war oftmals Mit-glied des Vorstandes in diesem Verein und besonders thä-tig für die innere Organisation und die äussere Vertretungdesselben. Wolfgang Müller von Königswinter nennt Leutzeden Vater des Malkasten aber Hermann Becker den Mi-nister Leutze's und die „Zunge des Malkastens". Ich er-wähne dieses Umstandes nur deshalb, weil der Malkasten,sowohl wie der Düsseldorfer Künstler-Unterstützungsverein,in späteren Jahren einen bestimmenden Einfluss auf dieOrganisation der deutschen Kunstgenossenschaft ausübteund zugleich von diesen beiden Vereinen die erste An-regung zum Schutz des geistigen Eigenthums durch Staats-gesetze gegeben wurde, auf deren Grundlage die neuengesetzlichen Verordnungen zum Schutze des geistigenEigenthumes, welche nach der Gründung des deutschenReiches in Kraft traten, basiren. Die deutsche Kunst-genossenschaft in's Leben gerufen zu haben, ist aber, wiedie Anregung zum Schutz des geistigen Eigenthums, einVerdienst Hermann Becker's, denn von ihm ging die Idee