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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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mich so schreckliche Instrument, in die Hand, und lässtmich die Gelegenheit benutzen, Euch meine Grüsse undWünsche für Euer Wohl, nebst etzwelchen Küssen freund-lichst zuzuwerfen. Was meinen Körper, und besondersmeinen Magen, das Hauptglied desselben, betrifft, so wirder so wohl verpflegt, und meine Beine finden es so be-haglich sich unter dem Tisch meiner Mutter auszustrecken,dass ich glaube, es wird ihm noch einige Zeit schwer fallen,dass Heimweh meines Geistes und der Seele nach Euch zutheilen. Ihr erseht aus allem diesem, dass wir uns einesglänzenden Wohlseins erfreuen, und ich hoffe, dass Euchdiese Gewissheit eben so beglückt, als mich die Hoffnung,dasselbe von Euch zu hören.

Meine Reise war sehr kurz und einfach. Ich fuhr ohneAbenteuer bis Boppard, nachdem ich mich in eine wunder-schöne Polin verliebt hatte, eine prächtige grosse Gestaltmit schwarzen, feurigen und sehr sinnlichen Augen, wovonich Euch indessen mündlich mehr sagen will. Sie war sehrgütig gegen mich und ich unterhielt sie so gut wie mög-lich mit einem Französisch, welches sie vielleicht nur dess-wegen verstand, weil es für jeden andern Menschen sehrpolnisch klang. Mein Herz schlug immer rascher, je näherich zu Boppard kam, aber die Pflicht siegte, mit zerrisse-nem Herzen, dem Mantel mit vieler Mühe in malerischeFalten gelegt, sprang ich in den Kahn, mein Auge ruhte,so lang ich die Polin sehen konnte, schwärmerisch in denihrigen, noch ein schneller, nur ihr sichtbarer Kuss flognach ihr hin (nämlich mit der Cigarre!), eine leichte Hand-bewegung mit dem Tuche dankte mir, und die brausen-den Räder griffen mächtig in die schäumenden Wellen,das gewaltige Schiff zog schnell, wie ein furchtbarer Drache