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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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haftenden Mängeln eine sehr innige Composition, währenddie anderen Zeichnungen noch schülerhaft erscheinen.

Der Freundeskreis hatte sich mittlerweile auch ver-grössert. Die besser situirten jungen Künstler bildeteneine Tisch- und Kneipgesellschaft, zu welcher, ausser denschon genannten jungen Künstlern, noch Joseph Fay, derLandschaftsmaler und spätere Professor August Weber unddie Maler Körner und Volkhart gehörten. Hier wurdeneben dem jugendlichen Uebermuth denn auch der Poesieund Wissenschaft gehuldigt, denn die damalige jungeKünstlerwelt Düsseldorfs, namentlich die Historienmaler,trieben eifrig literarische Studien. Becker errang sich hiereine geachtete Stellung durch sein grösseres Wissen sowiedurch seinen Witz und Humor, war aber nebenbei auchder stets dienstbereite Rathgeber und Freund seiner Ge-nossen. Die jungen Leute theilten Lust und Leid, aberauch die Börse miteinander, und wenn dem einen eindummer Streich passirte, traten die andern vor den Rissum den Collegen zu schützen. Dabei erfreuten sie sich derallgemeinen Bevorzugung sowohl von Seiten der Professorenwie der angesehenen Bürgerfamilien und verkehrten nur inden besten Gesellschaftskreisen der Kunststadt.

Den lustigen Ton, welcher in dem Kreise der jungenMaler herrschte, illustrirt ganz vortrefflich ein Brief desMalers August Weber, den dieser 1842 von seiner Vater-stadt Frankfurt a. M. aus an seine Freunde richtete, der-selbe lautet:

Lieben Freunde und Tischgenossen, insbesondere liebeMöpse! (Spitznamen der Tischgesellschaft.)

Die Sehnsucht und das Verlangen meines Geistes Euchwieder nahe zu sein, giebt mir die Feder, das sonst für