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Deutsche Maler : von Asmus Jakob Carstens an bis auf die neuere Zeit
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sie zu überzeugen? Dass Deine Freunde und Verwandtennichts können, als den Kopf schütteln, und eben nichtgratuliren, muss Dich nicht irre machen, die Meisten ver-stehen es gar nicht wie Einem ein freies, einer freien,schaffenden und dem inneren Berufe gemässen Thätigkeitgeweihtes Leben mehr gelten kann, als ein Commisgehaltbei Lipmann und Geffken, mit etwaiger Aussicht auf jähr-liche Erhöhung des Gehaltes u. s. w. O die Philister undKrämer! Ich wollte ich wäre ein König, da liesse ichDich auf meine Kosten eine Schule durchmachen, dass eseine Wonne sein sollte, und die Philister alle ihren Aergersattsam davon hätten. Du bist nie ein Philister gewesen,weder auf dem schief beinigen Comptoirbock, noch hinterdem Ladentische, Du, ich wollte, ich war' auf denCollegienbänken, hinter dem Bierseidel und hinter derWeinflasche es stets so wenig gewesen."

Damals, im Beginn des Jahres 1839, stand die Düssel-dorfer Kunstschule in grossem Ansehen, denn dort wirkten,neben dem Director Wilhelm von Schadow, der Historien-maler Karl Sohn, C. F. Lessing, der LandschaftsmalerJ. W. Schirmer und andere namhafte Künstler als Lehrer.Es war die Blüthezeit der malenden Romantiker. Dorthinzog es den angehenden Künstler gar mächtig, aber dieden norddeutschen Leuten angeborene Sehnsucht nach demgrünen Rhein mag wohl auch mitgewirkt haben. Alsowurde im März 183g das Ränzel geschnürt und heidiging's fort, mit der Post nach Düsseldorf.

In Düsseldorf erwartete den jungen Mann ein ganzanderes Leben und eine ganz andere Umgebung wie seinebisherige. Die Stadt war damals noch sehr klein, im Ver-hältniss zu ihrer jetzigen Grösse und keineswegs hübsch.