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Geschichte der Grafen von Winzenburg
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Weser bis zur Elbe erstreckten 1 ), und deren Kern die Gegendum Northeim bildete, wo der Name des Dorfes Imbshausen(Immidesbusun) nocb jetzt an den Stammsitz des Geschlechtserinnert 2 ). Nicht weit davon im Leinegau lag die Burg Plesse,welche der dem Geschlechte angehörende Bischof Meinwerk vonPaderborn (1009—1036) mit dem kolossalen Zubehör von1100 Hufen Landes am 15. September 1015 gelegentlich derWeihe des von ihm in Paderborn erbauten neuen Domes seinemBisthum schenkte 3 ). In demselben Gau lag die Pfalz Grone beiGöttingen, in welcher der Pfalzgraf Dietrich als Nachfolgerseines Vaters das Pfalzgrafenamt bekleidet haben wird.

Deuten hiernach schon die nachbarlichen Verhältnisse aufeine Verbindung Dietrichs mit einer Tochter aus dem Geschlechteder Immedinger hin, so wird diese durch die erkennbaren Be-ziehungen des, durch die Urkunde vom Jahre 1013 4 ) als DietrichsSohn beglaubigten Sicco IL (Sirus, Sibert) zur Familie der Imme-dinger, fast zur Gewissheit.

Der Ehe des oben genannten Grafen Immed (III.) mit derberüchtigten Adela (f 6. August vor 1021), Tochter des Grafen

liehen Würde und in einem Comitate des Thüringischen Hessengaus einFriedrich II., der nur einmal im Jahre 1040 erwähnt wird (Stumpf, R. K.Nr. 2154), und den Waitz (Forsch. XIV, 25) übersah. Dass er kein Grafvon Goseck gewesen sein kann, hat Bresslau, Konrad IL, II, 328, Note 3erwiesen. Dann wird in beiden Eigenschaften ein Pfalzgraf Wilhelm ge-nannt, über den nichts Sicheres bekannt ist. Ihm folgte Dedi (f 1056),diesem sein Bruder Friedrich III. (f 1088) in der Pfalzgrafschaft. Beidesind übereinstimmend als Grafen von Goseck, und von Nebe a. a. 0. — wiemir scheint richtig — als Söhne des Pfalzgrafen Friedrich I. erkannt. —') Vgl. die Urkunde Kaiser Heinrichs IL v. J. 1016 (Erhard, K. h. W. I, C.d. 71, Nr. 88; Falke, T. C. 453; Dürre, Wallmoden 2, Nr. 3), wo unter denväterlichen Erbgütern des Immedingers Meinwerk, Bischof von PaderbornGolmbach (Golthbiki) und Dohnsen (Doddonhusun) am r. Weserufer, sowieHokinneslevo genannt wird, welches ich, weil es mit Wackersieben (Wakeres-levo) sw. von Neuhaldensleben nahe der Elbe zusammengestellt ist, fürHötensleben sw. von Neuhaldensleben halte. — Sonstige Besitzungen derImmedinger a. aa. 00. und bei Schrader, Dynastenst. 15, 28, sowie in denUrkunden bei Lappenberg, Hamb. Urkb. I, 63, Nr. 59; 65, Nr. 62. — 2 ) Auchdas nahe Immensen (Immedshusen), so. von Einbeck, könnte gemeint sein. —

3 ) Vita Meinw. ep. in M. G. SS. XI, 118; Erhard a. a. 0. I, 152, Nr. 772.—

4 ) Or. G. IV, 435 u. a. 0.: Thiedericus palatinus comes posteague filius ejusSirus.

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