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Stade, sich dem einen oder anderen Unternehmen anschlössen 1 ).Von den übrigen im Jahre 984 auf der Asleburg Anwesendenlassen sich die Brüder Dietrich (der spätere sächsische Pfalzgraf)und sein Bruder Sibert (Sicco I.) als Grafen von Goseck undSchwäger Eckhards II. von Assel sicher nachweisen, endlich,alle auf der Burg Versammelte überstrahlend durch den Glanzseines Namens, der als Kirchenfürst, Staatsmann und Künstlergleich berühmte Sohn unseres Grafen Eckhard IL, der spätereBischof Bernward von Hildesheim, damals noch Kleriker derbischöflichen Kirche.
Indem ich mir vorbehalte, den Nachweis seiner — bisherunbekannten — Zugehörigkeit zum Asseler Grafenhause ananderer Stelle dieses Capitels zu liefern, sei hier nur zumbesseren Verständniss des Nachstehenden Folgendes über ihnbemerkt: Nach der Erzählung seines weisen Erziehers undLehrers, des Sachsen Thangmar 2 ), stammte der wohl kaum vor960 (wahrscheinlich auf der Asleburg) geborene Bernward auseinem zum hohen Adel (generis nobilitate) 8 ) gehörenden sächsi-schen Geschlechte (claro nostrae gentis sanguine) i ). Dieses wirdnicht namhaft gemacht; erst eine spätere Hand schob Sommer-schenburg als den Namen seines väterlichen Schlosses ein, wahr-scheinlich, weil Bernwards mütterlicher Grossvater Pfalzgrafvon Sachsen war und der Schreiber wusste, dass die Grafen vonSommerschenburg später jene Würde bekleideten 5 ). Schon dieLage dieses Schlosses in der Diöcese Halberstadt schliesst dieMöglichkeit aus, dass Bernwards Wiege hier gestanden. Nachdem Bericht seines Biographen Thangmar wurde er von demHildesheim'schen Bischof Othwin 6 ) (954 — 984) zum Exorcistengeweiht. Diese Weihe erforderte jedenfalls einen längeren Um-
') Die Genealogie der Grafen von Walbeek und Stade nach v. Mülver-stedt, B. a. M. I, 96, Nr. 220; 182, Nr. 421; 284, Nr. 699 und Kurze, Thietm.Merseb. ep. Chron. (SS. r. Germ, in usum scholarum), praef. — 2 ) Thang-mari vita Bernwardi ep. nach der Handschrift im K. Staatsarchiv zu Han-nover gedr. in M. G. SS. IV, 757 ff. — 3 ) Das. 766. — 4 ) Das. 758. — «) Z.d. H.-V., 3. Jahrg. (1870), 583. Kratz, Dom zu Hildesh. HI, 2 ff. hat Bern-wards Abstammung von einem Grafen v. Sommerschenhurg mit zehn Gründenzu beweisen versucht, die von Lüntzel, D. u. St. H. I, 132, Note 1 wider-legt sind. Vgl. Böhmer-Will, Mainz. Eegg. I, Einl. XLIV. — 6 ) NichtOsdag, wie Thangmar (vita Bernw. a. a. 0. 758) sagt. Vgl. Lüntzel a. a.0. I, 136 mit Note 5 auf S. 135 das.