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cember 11(11) J ) der Gräfin zuschreibt, verdienen keine Beach-tung, weil das Dokument für historische Zwecke nicht zu ver-werthen ist, wie ich im Capitel V nachweisen werde. Es mussdeshalb der Versuch Krügers 2 ), aus dieser Urkunde die Todes-zeit von Beatrix' Vater folgern zu wollen, oder — mit Anderen —ihren eigenen Todestag als den 11. April anzunehmen, weil eineBeatrix comitissa auf diesen Tag in das hildesheim'sche Todten-buch eingetragen ist, als verfehlt zurückgewiesen werden.
Heinrich L, der zweite Sohn Elli's II., und gewiss dessenNachfolger in der Grafschaft des Leinegaus, erscheint in dieserEigenschaft zuerst in einer in der Pfalz Tribur am 17. Januar 1064von dem jungen König Heinrich IV. ausgestellten Urkunde, durchwelche er seinem Erzieher, dem habgierigen Erzbischof Adalbert I.von Hamburg, einen Ministerialen Nanno mit dessen Gütern undHörigen in Weende (Winethe) im Leinegau (in pago Lacne) undin der Grafschaft Heinrichs (in comitatu Henrici comitis) gelegen,schenkt 3 ). Noch im Jahre 1071 stand er der Grafschaft imLeinegau vor, wie eine Schenkung König Heinrichs IV. an dasDomstift zu Goslar vom 28. November d. J. ergiebt 4 ), worin dieverschenkten, zur Pfalz Grone gehörigen 10 Hufen in den OrtenHetjershausen (Hattingeshusen), Hettensen (Hatenhusen), Scho-ningen (Sconingen) und Ahlbershausen (Albrechteshusen) als incomitatu Heinrici gelegen, aufgeführt werden. Obgleich dasDiplom sich äusserlich als Fälschung erweist, so ist doch derInhalt desselben als durchaus unverdächtig von Bode a. a. 0.nachgewiesen. Noch einmal treffen wir Heinrich I. v. B. imJuli 1073 auf der uns schon bekannten Versammlung der gegenKönig Heinrich IV. Verschworenen in Wormsleben. Dann ver-schwindet er aus den echten Quellen und wird nur noch einmalals Heinricus comes de Beinehuson (!) unter den Zeugen einerdem Kaiser Heinrich IV. zugeschriebenen Beurkundung vom26. Juli oder 10. November 1097 zu Gunsten des KlostersHeimarshausen 5 ) angetroffen, die als plumpe Fälschung von
*) Leibniz, SS. r. Br. I, 705 (unvollständig); Schultes, Direct. dipl. I,230; Leyser, H. c. Eberst. 17; Posse, C. d. S. r. I, 2, S. 33, Nr. 39 ü. a. 0. —
2 ) Z. f. N. 1874/5, 265, 331, Nr. 3 mit falschem Datum; Schrader, Dynastenst. 64. —
3 ) Lappenberg, Hamb. Urkb. I, 90, Nr. 93; Stumpf, R. K. Nr. 2638. — 4 ) Bode,Goslar. Urkb. I, 175, Nr. 115; Leuckfeld, A. Poeld. 279. — 6 ) Stumpf, R. K.III, 88, Nr. 80; S. 879 zu Nr. 80.
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