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Geschichte der Grafen von Winzenburg
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Fürsten unter ihrer Mitwirkung als Zeugen oder Intervenierenausstellten und wobei die betreffende Person von dem Inhalte desDokuments gar nicht berührt wird. Dazu kommt noch, dassder Werth solcher Urkunden sich in dem Maasse vermindert,als die Zweifel über die Zugehörigkeit der darin meist nur mitihren Taufnamen auftretenden Grafen zu der vorliegenden Familiewachsen.

Es war keine geringe Arbeit, den sehr zerstreut vor-handenen gedruckten und ungedruckten Quellenstoff, welcherausserdem noch der sorgfältigen kritischen Sichtung und Prüfungzu unterwerfen war, zu sammeln, mosaikartig zusammen zu fügen,die Lücken auszufüllen, und von der Folge und dem Zusammen-hange der Begebenheiten eine klare Ansicht zu gewinnen. Istmir Letzteres einigermassen gelungen, so gebührt das Verdienstzum grossen Theile den ausgezeichneten Darstellungen Giese-brechts (Geschichte der deutschen Kaiserzeit), Kolbes (ErzbischofAdalbert I. von Mainz und Heinrich V.), Mann's (Wibald, Abtvon Stablo und Corvey) und vornehmlich den Werken Bernhardisüber Lothar von Supplinburg und Konrad III., denen allen ichzum grössten Danke verpflichtet bin. Wenn es mir bei derBenutzung ihrer, wie anderer Werke, nicht immer gelungen ist,ohne störende Unterbrechung des Ganges der Erzählung ihrgeistiges Eigenthum von meinen eigenen Auffassungen scharf zutrennen, so glaube ich doch an geeigneten Stellen der Notenihre Autorschaft genügend kenntlich gemacht zu haben, um desVerdachts überhoben zu sein, dass ich mich mit fremden Federnschmücken wollte.

Mein Wunsch, dass das Werk mit so vieler Liebe aufge-nommen werde, als es veifasst ist, begleitet dasselbe auf seinemWege in die Oeffentlichkeit.

Hannover, im Februar 1895.

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E. Freiherr von Uslar-G-leiehen.