BALLADEN
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5. „O Hauptma, lieber Hauptma mi! Bruchft du ke Chnechti Flandre-n-i?" „0 ja, o ja, o Dursli mi! I dinge di i Flandre-n-i."
6. Der Hauptma zieht de Seckel us, er git dem Durs dreiTaler drus: „Nu Ja, nu fä, o Dursli mi! Jitz bift du dinget iFlandre-n-i."
7. Der Dursli geit jitz wieder hei, hei zu {im liebe Babelichlei: „O Atti, o Mueti, o Babeli mi! Jitz ha-n-i dinget i Flan-dre-n-i 1"
8. Das Babeli geit wohl hingers Hus, es grint {ich faft dieÄugli us. „Ach Dursli; lieber Dursli mi! So heft du dinget iFlandre-n-i ? u
9. „0 Babeli, tu doch nit e-[o! 1 will ds Jahr wieder umhicho und will beim Atti frage-n-a, ob e mir ds Babeli den well la.
10. U chan i de nit fe'.ber cho, will dir es Briefli fchriebelo, darinne {oll gefchriebe (tah: mis Babeli wott i nit verla.
11. U wenn der Himmel papierge war, u jede Stern e Schriberwar, u jeder Schriber hätt fiebe, {iebe Hand: Ji {chribe doh allmeiner Liebi kes End! u
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Aus Schlefien, 1842.CG e
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1. Es wollt ein Mägd-lein tan-zen gehn, fucht Ro-[en
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auf der Hei - de, fucht Ro - fen au! der Hei-de.
2. Was fand fie an dem Wege ftehn? Ein Hafel, die war grüne."
3. „Nun grüß dich Gott, Frau Hafelin, von wann bift du fogrüne?"
4. „Ei grüß dich Gott, feins Mägdelein, von wann bift du fo*fchöne?"
5. „Von wannen ich fo fchöne bin, das darf ich dir wohl fagen.
6. Ich eff weiß Brot, trink kühlen Wein, davon biji ich (ofchöne."
7. „Und wenn du auch [o fchöne bift, deine Ehr haft du ver-fchlafcn.
8. Du haft dein rot Goldfingerlein in feiner Hand gelaffen."
9. „Hüte dich, hüte dich, Frau Hafelin, das Wort foll dichgereuen!