AUF DER LANDSTRASSE
127
AUF DER LANDSTRASSE
DV
Nicolai, feiner Almanach.D
3
.1. Als ich ein jung-Ge- fei- le war, nahm ich ein ftein-alt
DV
ffrrtW
Weib. Ich hatt fie kaum drei Ta- ge, Ti - Ta-Ta - ge, da
f
DV
DV
££
^f
=2
hatts mich [chon ge - reut __ __, dahatts mich fchon gereut
2. Da ging ich auf den Kirchhof hin und bat den liebenTod: „Ach lieber Tod von Bafel, hol mir meine Alte fort!"
3. Und als ich wieder nach Haufe kam, meine Alte war fchontot; ich fpannt die Rog an Wagen und fuhr meine Alte fort.
4. Und als ich auf den Kirchhof kam, das Grab war fchongemacht. „Ihr Träger tragt fein fachte, dag die Alte nicht erwacht!''
5. „Scharrt zu, fcharrt zu, fcharrt immer zu das alte, böfeWeibI Sie hat ihr Lebetage geplagt mein jungen Leib."
6. Und als ich wieder nach Haufe kam, warn Tifch und Bettzu weit. Ich wartet kaum drei Tage und nahm ein junges Weib.
7. Das junge Weiberl, das ich nahm, das fchlug mich nachdrei Tag. „Ach lieber Tod von Bafel, hätt ich meine alte Plag!"
i
Durch ganz Deutfchlartd.C
m
1. Wohl - an die Zeit ift kom - men, mein
A CV C F C C F
^-1—■ —-»-^ ** f. J ' ^ -----
Pferd, das mug ge - fat-telt fein. Ich hab mirs vor - ge-