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Der Zupfgeigenhansl
Entstehung
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VORWORT ZUR 1. AUFLAGE

So geleite denn, kleines Büchlein, den fahrenden G'efellenhinaus auf feinen Wegl Die Zupfgeige [ei dein Genoß,und wenn ihr gute Freunde (eid, wird eure Reife fein luftigwerden. '

Du aber, fangesfroher Wandervogel, wenn du die Seitenblätterft, wirft manches miffen, was anderen ein Pläfier: Moritatund Schauerg'fchichten, den Ruf wie Donnerhall, das Lied vombraunen Cerevis. Sei friedlich und laß dir erzählen, wie esauf Wanderfahrten mit folchen Liedern zu gehen pflegt: die erftenTage find erfüllt von Singfang und Mufifpiel, der bringt -denneueften Schlager" mit, der gibt ein neuesLarida" zum beften.Das fchlägt auch fchnell an, dann es ift feicht und jedermannkommod. Bald aber find die flachen Wei.en abgefungen, es wirdftiller im Reviere, endlich verfagt auch derStumpffinn", undohne Sang und Klang, den Kopf in den Staub gehängt, trotteltman durch die Lande: 40 km fei's PanierlWir aber fagen:die Güte eines Liedes erprobt fich an feiner Dauerhaftigkeit;was hier gebracht wird, hat feit Wandervogels Anbeginn eineunverwüftliche Lebenskraft bewiefen, nein viel mehr, das hatJahrhundert um Jahrhundert im Volke fortgelebt. Was der Zeitgetrotzt, das muß einfach gut fein. Nur Gutes, kein-Allerwelts-kram, um keinen Fingerbreit gewichen dem herrfchenden Un-g-efchmack, das war unfer redliches Bemühen, als wir an dasSichten des Liederftoffes gingen.

Mit dem bloßen Wiederfingen des hier Gegebenen foll esaber nicht getan fein, das lehren dich die leeren Seiten im An-hang. Da fchreibe hinein, was du auf fonniger Heide, in denniedrigen Hütten dem Volke abgelaufcht haft, wir muffen alle,'alle mithelfen, aus dem Niedergang der fchaffenden Volkspoefie